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Die Schweden versorgen nicht nur die Welt mit seltsam benannten Möbeln, sie haben auch eine ausgezeichnete Panzerindustrie. Mit deutschen Mustern als technologischen Grundbau hat das schwedische Militär die Liebe zum Detail des Landes genutzt, um eine Reihe interessanter Modelle zu produzieren. Umfangreich und vielfältig hat die schwedische Panzerindustrie genug Maschinen hervorgebracht, die einen eigenen, vielseitigen Forschungsbaum füllen können.

Zwei Linien schwedischer Maschinerie sprengen sich mit Update 9.17 ihren Weg ins Spiel frei: Jagdpanzer und eine hybride Linie leichter, mittlerer und schwerer Panzer. Und während ihr, wie wir alle, gespannt auf ihren Einsatzbefehl im Feld wartet, laden wir euch auf eine Besichtigung dieser neuen Fahrzeuge ein. Startet eure Motoren, es geht los!

Hybrider Zweig

Das schwedische Wort Smörgåsbord, ein reich gedeckter Tisch mit verschiedensten Vorspeisen, beschreibt die Vielfalt der im schwedischen Forschungsbaum befindlichen Panzer wohl am besten. Von leichten, über mittleren und schweren Panzern hinüber zu Jagdpanzern ist für jeden etwas dabei.

  • Auf Stufe II ist der leichte Panzer Strv m/38. Mit seinen gut ausgeglichenen Daten ist er ein perfekter Ausgangspunkt für diese Linie.
  • Es folgt auch Stufe III der leichte Panzer Strv m/40L, der seinem Vorgänger ähnelt und einen guten vertikalen Richtbereich hat, sowie ein markantes Profil.
  • Was ist ein „Lago“? Ein robuster mittlerer Panzer der Stufe IV, der in die Kettenspuren seines Vorgängers tritt.
  • Darauf folgt der mittlere Panzer Strv m/42 auf Stufe V. Er steht gleichauf mit Sherman M4, T-34 und Pz.Kpfw. IV, verfügt aber über einen bemerkenswerten Richtwinkel von -15°.
  • Auf Stufe VI bleibt es im mittleren Bereich mit dem Strv 74, der eines der besten Geschütze seiner Stufe trägt.
  • Der Leo pirscht auf Stufe VII und macht mit der besten Höchstgeschwindigkeit und dem meisten Schaden je Schuss seinem Namen alle Ehre.
  • Der Emil I, ein schwerer Panzer auf Stufe VIII, übernimmt den Ladeautomaten aus dem AMX 50 100. Die Ladezeit ist jedoch langsamer (3 Sekunden gegenüber 2,75 Sekunden) und das Geschütz verfügt über geringere Durchschlagskraft (217 für APCR-Granaten gegenüber 232 für AP-Granaten). De Panzerung wehrt Treffer von gleichstufigen Gegnern leicht ab. Die relativ geringe Größe und guter negativer Richtwinkel (12°) lassen den Emil I in vielen Situationen gut aussehen.
  • Passenderweise folgt der Emil II auf der Stufe IX. Auch er ist mit dem französischen Gegenstück dem AMX 50 120, vergleichbar. Jedoch ist der Emil II kleiner und hat eine dickere Turmfrontpanzerung. Mit dem weiten vertikalen Richtbereich kann dieser Schwede fern von der Hitze des Gefechts seine Gegner herauspicken.
  • An der Spitze des Baumes sitzt auf Stufe X der schwere Panzer Kranvagn, welcher sich wie eine Mischung aus AMX 50 B und T57 Heavy spielt.

Jagdpanzer

Ausgehend vom leichten Panzer Strv fm/21 führt dieser Jagdpanzerast neun nette Fahrzeuge ein. Sie sind schnell, gut bewaffnet und halten sich recht gut bedeckt.

  • Pvlvv fm/42, Ikv 72 und Sav m/43 (Stufen II–IV) sind die besten niedrigstufigen Alltags-Jagdpanzer. Von einem guten Aussichtspunkt und mit Unterstützung durch Verbündete können sie massiven Schaden verursachen. Auf ihre Panzerung können sie sich nicht verlassen, gleichen dies aber durch überdurchschnittliche Beweglichkeit und ordentliche Geschütze aus, während die niedrigen Silhouetten sie schwer sichtbar machen. Ikv 72 und Sav m/43 auf den Stufen III und IV können ihren extrem guten Richtwinkel ausnutzen und damit ungewöhnliche Stellungen auf unebenem Untergrund einnehmen. Letzterer hat die Wahl zwischen zwei Geschützen – ein zielgenaues 75-mm-Geschütz mit guter Durchschlagskraft oder das weniger genaue 105-mm-Geschütz mit massivem Schaden pro Minute.
  • Drei lehrbuchmäßige Heckenschützen sitzen auf den Stufen V–VII: Ikv 103, Ikv 65 Alt II und Ikv 90 Typ B. Karten mit vielen Hügeln und Kämmen kommen ihnen mit ihren weiten Richtbereichen zugute. Der Ikv 103 hat zwei unterschiedliche 105-mm-Geschütze, die Hohlladungsgranaten verschießen können. Ikv 65 Alt II und Ikv 90 Typ B auf den Stufen VI und VII tragen die monströsen 9-cm-Bofors-Geschütze mit eindrucksvoller Durchschlagskraft. Die unzuverlässige Panzerung solltet ihr immer im Hinterkopf haben – sucht die Nähe eurer Teamkameraden, die euch vor dem Schrottplatz bewahren können.
  • Mit den Fahrzeugen der Stufen VIII bis X wird eine neue Spielmechanik eingeführt: der Wechsel zwischen Fahr- und Feuermodus. Sobald man auf Stufe VIII den UDES 03 erreicht, gibt es eine einfache Regel: vermeidet das Feuern aus der Bewegung. Die Genauigkeit im Fahrmodus ist die schlechteste auf dieser Stufe (aber immer noch weitaus besser als bei denen der Stufen IX und X). Findet eine günstige Stellung und leert euer Geschütz im Feuermodus. Dieser verwandelt den UDES 03 in einen der eindrucksvollsten Jagdpanzer, den die Stufe VIII je gesehen hat.
  • Die schwedischen Jagdpanzer der höchsten Stufen, Strv 103-0 und Strv 103B, verlangen blitzschnelle Entscheidungsfähigkeit. Ist man im Fahrmodus unterwegs, sollte man die Geschwindigkeit ausnutzen und Feuern unterlassen. Sobald man in einer guten Stellung ist, wechselt man in den Feuermodus. Mit ihrer extrem schrägen Panzerung lassen die beiden Panzer Treffer in nie dagewesener Häufigkeit abprallen.

Hoffentlich hat euch unsere kleine Besichtigung der schwedischen Linie gefallen. Freut euch auf weitere Infos zu Update 9.17 in Kürze.

Schaut euch an, was wir für 9.17 zusammenbrauen: Zusammenfassung des Supertests
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