„Ich bin der Geist des Krieges“: Erstellen eines 3D-Stils in Zusammenarbeit mit Sabaton

Kommandanten!

Von der Schlacht von Poitiers zur Schlacht um Verdun, von der Normandie bis zur Somme, war ich mit jedem, der an diesen Tagen kämpfte – und den Tausenden, die vor ihnen kamen. Ich bin der Geist des Krieges.“

Der neue IX Strv K , ein einzigartiger Premiumpanzer der Stufe IX, erobert das Schlachtfeld, begleitet von lauten Riffs und Heavy Metal. Sowas gab es noch nie.

Der besondere 3D-Stil „Geist des Krieges“ wurde speziell für den Strv K entwickelt und ändert wortwörtlich seine Erscheinung. Zusätzlich zu dem besonderen Aussehen bietet der Stil auch viele einzigartige Funktionen, von neuen Erfolgsmarkierungen am Geschütz des Strv K bis zu einem brandneuen, exklusiven Heavy-Metal-Soundtrack. Aber das Hauptmerkmal dieses 3D-Stils ist sein dynamisches und lebendiges Glühen, das sich gemäß der Situation auf dem Schlachtfeld anpasst.

Das Fahrzeug wurde in Zusammenarbeit mit Sabaton erstellt, der berühmten schwedischen Heavy-Metal-Band. Es ist auch im Musikvideo ihres neusten Songs zu sehen: „Steel Commanders“. Das Fahrzeug wird von der Band selbst als Besatzung bemannt, unterstützt durch den Geist des Krieges.

Die Aufträge mögen beendet sein, aber bis zum 8. September, 10:00 Uhr MESZ (UTC+2), könnt ihr immer noch den Panzer für echtes Geld und den 3D-Stil für Gold im Premium-Laden kaufen.

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Unterstützung durch Sabaton

Selbst in den ersten Entwürfen des 3D-Stils waren die Entwickler von World of Tanks im ständigen Austausch mit Sabaton. Die Musiker haben sich aktiv in die Entwicklung des Stils eingebracht und waren enthusiastisch in den ganzen Prozess eingebunden.

Der Name der Band spricht für sich selbst: Sabaton steht für einen gepanzerten Stiefel. Und wer trägt gepanzerte Stiefel? Ritter mit voller Plattenpanzerung natürlich! Es war aber keine leichte Aufgabe, das Konzept der mittelalterlichen Ritter mit dem der tonnenschweren Panzer zu kombinieren. Daher wurde der „Geist des Krieges“ erschaffen: Er zeigt den Übergang vom Ritter zum Panzer.

Im Spiel führt der Strv K die Geschichte fort, die im Musikvideo beginnt. Der Geist des Krieges, verkörpert durch einen mittelalterlichen Ritter, reist durch die Zeit und tritt in einen Panzer ein. Das Fahrzeug im Spiel wird zur logischen Fortsetzung dieser Geschichte. Die Person in diesem Panzer wird damit Teil der Geschichte.

Der Strv K ist mehr als nur ein weiteres Fahrzeug im Spiel. Es hat eine ganz eigene Geschichte, die es mit den Spielern von World of Tanks teil. Die Erstellung des 3D-Stils „Geist des Krieges“ wäre daher also ohne die enthusiastische Mithilfe von Sabaton nicht möglich gewesen.


Die Geschichte der Entstehung

Die Arbeiten an dem Stil haben mehrere Monate gedauert, sein Erscheinungsbild hat sich mehrfach geändert. Ursprünglich sah das Konzept wie folgt aus: Der Panzer wird durch einen Ritter hoch zu Ross symbolisiert, die Wanne ist dabei das gepanzerte Schlachtross, der Turm ist der Reiter mit seiner Lanze.

Es war nicht leicht, einen Stil zu erstellen, der das visuell darstellte. Dazu haben wir das Chassis mit zwei Ebenen bedeckt, die einer gesteppten Decke ähnelten, die das „Schlachtross“ vor Pfeilen schützt. Dazu wollten wir die Halterungen hinter dem Turm mit Stoff ausstatten, damit sie wie der Mantel des Ritters wirken. Es kamen auch Ideen auf, den hinteren Teil mit einer Waffensammlung auszustatten. Und ähnliche Gedanken.

Als wir den Entwurf überarbeiteten, flossen weitere Anforderungen ein, wie etwa, dass der Panzer mit schwedischen Ornamenten verziert sein und das Fahrzeug ein Banner tragen sollte.

Aufgrund dieser Anforderungen haben unsere Künstler die ersten Prototypen des Stils erstellt, die ihr hier sehen könnt:

Diese Prototypen zeigten, dass unsere normalen Ansätze an die Erstellung eines 3D-Stils hier nicht anwendbar waren. Normalerweise, wenn wir visuelle Komponenten für einen 3D-Stil erstellen, fügen wir dem Fahrzeug diverse Elemente hinzu. Das reichte hier aber nicht aus – einen Panzer so umzugestalten, dass man in ihm einen Ritter erkennt, geht weiter, als einfach nur historisch korrekte Objekte auf dem Fahrzeug zu platzieren. In den Prototypen des Stils sah der Strv K auch eher wie ein Knappe aus, nicht wie ein erfahrener Ritter.

Daher brauchten wir neue Konzepte, quasi über Nacht. Der Stil „Geist des Krieges“ versucht nicht, ein bestimmtes Bild Stück für Stück nachzustellen. Man kann den Prozess eher damit vergleichen, wie wenn ein Waffenschmied mit Hilfe mächtiger Magie einen Panzer zu erstellen versucht.

In der ersten Version hatten wir abgerundete Panzerung, doch diese Darstellung passte nicht zum Kollisionsmodell des Fahrzeugs (anders ausgedrückt, die Treffer auf dem Panzer wären nicht korrekt berechnet worden). In der zweiten Version achteten wir darauf, dass wir näher dran bleiben mussten.


Ein Geist im Panzer

Das Fahrzeug wurde wortwörtlich aus Plattenpanzer erstellt. Jedes Element wurde überarbeitet – die Rollen, die Panzerung, der hintere Teil des Turms, Triplex und weitere Elemente. Von dem Moment an hatten wir das endgültige Konzept bestimmt, aber das genaue Aussehen des 3D-Stils unterlief noch viele kleinere, aber wichtige Änderungen. Jedes Detail wurde fein eingestellt.

Viel Zeit wurde darauf aufgebracht, die hinteren Teile von Turm und Wanne zu gestalten. Auf diese Art entstanden die Schnitte nicht direkt auf der Wanne und ihre Position änderte sich mit der Zeit, anfangs lagen sie näher am Turm. Die Form des Rauchabzugs wurde auch sorgfältig ausgewählt.

In einer der Versionen hatten wir die Idee, es zu „verdrehen“. Und selbst eine so scheinbar kleine Änderung erforderte viel Zeit, bis alles passte. Während des Prozesses änderte sich sogar die Anzahl der Fronten.

Das Banner wurde letztendlich entfernt, aber nur, weil es im Spiel die Sicht störte.

Direkt nachdem wir das 3D-Modell fertig hatten, fing das Team mit der Arbeit an dem Aussehen in einer anderen Version an. Die Aufgabe war es, zu bestimmen, wie stark das Fahrzeug in der letzten Version abgenutzt erscheinen sollte. Wir wollten es nicht komplett zerfetzt erscheinen lassen, so, als ob es von einem unerfahrenen Schmied zusammengezimmert worden wäre. Gleichzeitig wollten wir die Panzerung aber auch nicht zu perfekt aussehen lassen, nicht glatt poliert wie einen Spiegel. Wir wollten schließlich ein Fahrzeug für den Geist des Krieges, nicht für ein Museum! Also haben wir uns auf einen Kompromiss geeinigt. Einige Stellen haben immer noch Dellen aus dem Schmiedeprozess, einige sogar recht groß und deutlich, aber alles in allem zeigt die Panzerung ihre hohe Qualität.

Solch eine Rüstung war im Mittelalter schließlich ein wahres Kunstwerk. Sie bot nicht nur herausragenden Schutz, sondern war oft mit reichhaltigen Verzierungen versehen. „Das wollen wir auch!“ – sagten unsere Designer. Aber damit kamen auch wieder neue Schwierigkeiten. Die historischen, eleganten Ornamente der Ritterrüstungen passten nicht zu dem Bild eines nördlichen Kriegers, passten nicht zu Sabaton. Daher erstellen wir eine eigene Form der Ornamente, speziell für den Stil „Geist des Krieges“, basierend auf der skandinavischen Kulturgeschichte.


Geist des Krieges, wer bist du?

„Spüre, wie dein Herz schlägt. Spüre es sich verlangsamen. Feuere zwischen den Schlägen. Es ist nichts als ein Ziel – höre auf mich, und wir siegen. Denn ich bin der Geist des Krieges.“

Immer dann, wenn der Countdown endet, fährt der Geist des Krieges in den Strv K und führt ihn zum Ruhm – das höchste Ziel für jeden Krieger.

Für unsere Entwickler war der Geist des Rittertums verbunden mit dem mythischen Lanzelot, König Artus und den anderen Helden der Legenden. Daher haben sie bei der Auswahl der Farbe, die anzeigt, dass der Geist des Krieges in den Panzer gefahren ist, absichtlich auf harte, aggressive Töne verzichtet. Der Geist des Krieges ist neutral. Er ist weder böse noch gut. Der Geist sucht nur nach einem Objekt, in dem er seine Macht manifestieren kann, für eine perfekte Symbiose. Er repräsentiert den Krieg selbst, doch er provoziert ihn nicht, löst ihn nicht aus. Und all dies sollte deutlich klar werden.

Rot wurde direkt abgelehnt, die Farbe steht zu sehr für Zorn und Aggression. Blau und Grün haben andere Assoziationen, doch ihre kalten Farben passten nicht zu einem Geschöpf des Krieges. Also landeten wir schließlich bei einer warmen Farbe, einem neutralen Gelb. Doch die Farbe selbst reicht nicht. Es ist viel Arbeit eingeflossen, um das Glühen des Geistes des Krieges so lebendig wirken zu lassen.


Das Endergebnis

„Der Weg des Krieges endet nie. Niemand weiß, wo er begann, und niemand weiß, wohin er führt. Auf diesem Weg wandelte sich das Schwert zur Muskete, der Pfeil zur Kugel. Auf demselben Weg wurde der Kettenpanzer zur Brustplatte, die Brustplatte zum Panzer. Von hier aus sehen wir die Bollwerke von Agincourt und Stalingrad, die Ufer der Somme, von Kratern übersät, die brennenden Felder von Prokhorowka, den dichten Nebel über Poltawa und den geschmolzenen Sand von El Alamein. Und wer diesen Weg beschritt, wird, egal aus welcher Zeit, für immer im Gedächtnis bleiben. Sie haben ihren Platz in den Geschichtsbüchern gefunden. Und ich höre die Stimmen der zahlreichen Helden, die nie das Ende dieses Wegs erreicht haben. Doch zu jeder Zeit war ich dort. Ich sah den Schmerz und die Verzweiflung. Aber ich sah auch Ausdauer und Mut, Tapferkeit und Gnade. Ich bin der Geist des Krieges, gehüllt in Stahl. Ich bin Zeuge und Chronist. Ich bin die Erinnerung selbst.“

Unsere Entwickler haben versucht, das richtige Fahrzeug für diesen 3D-Stil zu finden. Sie konnten zwischen mehreren Panzern wählen. Sie wollten einen schwedischen Panzer, und vor allem ein Fahrzeug, das einfach und deutlich ist, für die Spieler.

Denn obwohl unser Fahrzeug an einen mittelalterlichen Krieger erinnert, es ist immer noch ein Panzer – eine mächtige Waffe, erschaffen von den Ingenieuren des 20. Jahrhunderts. Und das haben nicht vergessen, als wir den 3D-Stil „Geist des Krieges“ erschufen.

Erfolgsmarkierungen
Die Erfolgsmarkierungen des Strv K wurden im Stil skandinavischer Ornamente erstellt.
Das Geschütz ist so gestaltet, dass es an mittelalterliche Schmiedekunst erinnert.
Im Mittelalter konnten die Schmiede leichter eckige Läufe herstellen als runde. Aus jener Zeit sind rechteckige, quadratische, sechseckige und sogar achteckige Läufe bekannt.
Der Dreiecksschild ist nach innen gebogen.
Ein notwendiger Bestandteil eines Dreiecksschilds ist die Aussparung in der oberen rechten Ecke, in welche die Lanze eingelegt wurde. Dreiecksschilde wurden aus diversen Arten Holz hergestellt, bedeckt mit haltbarem Leder und nur in sehr seltenen Fällen aus Eisen.
Stoßkragen
Stoßkragen (en.). Ritter setzten oft asymmetrische Stoßkragen ein, besonders bei Turnierrüstungen. Die linke Schulter wurde hierbei durch einen zusätzlichen Stoßkragen verstärkt, im Grunde einem kleinen Schild.
Rossstirn
Dieser Teil des Panzers beschützte den Kopf des Streitrosses, oft mit einem Augenschutz versehen.
Geist des Krieges
„Von der Schlacht von Poitiers zur Schlacht um Verdun, von El Alamein bis zun den Feldern von Kursk, bedeckt von zerfetztem Stahl, war ich mit jedem Panzer, der an diesen Tagen kämpfte – und den Tausenden, die vor ihnen kamen. Ich bin der Geist des Krieges.“
Logo von Sabaton
Rondell
Das Rondell ist eine Scheibe, die an das Schulterpolster der Platte angefügt wird. Sie kann auch an Helme, Brustplatten, Ellbogenpolster oder Handschuhe angebracht werden.
Bihänder
Die erfahrensten Krieger, die deutlich größer und stärker waren als der Rest, trugen oft Zweihandschwerter. Solche Ritter dienten als Leibwachen für militärische Führer, sie bereiteten diesen ihren Weg in der Schlacht und vertrieben die Gegner mit ihren langen Schwertern, falls der Herrscher gestürzt sein sollte, während die Knappen sich um den Herren kümmerten. Krieger mit Bihändern konnten oft Einheiten in die Schlacht führen – sie brachen die Lanzen und bereiteten damit der Infanterie den Weg. Eins der berühmtesten Großschwerter dieser Art gehörte dem Rebellenanführer und Piraten Pier Gerlofs Donia, auch bekannt als der Grote Pier. Das Schwert war ganze 215 cm lang.
Ritterschild
Die Oberfläche solcher Schilde bestand meist aus Stoff oder Leder, auf welches das Wappen angebracht war. Im Mittelalter arbeiteten die begabtesten Schildhersteller in Frankreich (insbesondere in Rouen) und Österreich, sowie in der Stadt Nürnberg.
Umhang und gegerbtes Leder
Diese halfen, ihren Träger während langer Märsche und in der Nacht warm zu halten.
Kruppteil
Ein Teil der Turnierpanzerung des Pferdes. Es schützte die hinter Flanke des Pferdes gegen Hiebe mit Nahkampfwaffen und Pfeile.
Blauer Stahl
Gegen Ende des Mittelalters gab es eine Revolution in der Herstellung dekorativer Elemente für stählerne Panzer. Jeder Meister hatte seine eigene Technik für die Brünierung, die dem Stahl seine besondere schwarze Farbe mit dem Blauschimmer gab.
Wappen
Der Schild des Ritters zeigte in der Regel das vollständige Wappen des Besitzers. Im Mittelalter war dies das Erkennungszeichen eines adligen Kriegers. Das Wappen eines Kriegers war sehr ähnlich wie ein moderner Reisepass. In diesem Fall zeigt der Buchstabe „S“ an, dass der Schild zu Sabaton gehört.


Der glühende Geist des Krieges

Unter anderem steht der 3D-Stil „Geist des Krieges“ für einzigartige dynamische Effekte: Der Geist des Krieges betritt am Ende des Countdowns den Panzer und glänzt während des Gefechts von innen heraus, so wie es im Video zu sehen ist.

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