Wie der Bretagne-Panther zum Leben erweckt wurde

Kommandanten!

Ihr habt ihn im Spiel gesehen und einige Glückliche von euch haben sein Gebrüll auf dem Tankfest gehört. Der Bretagne-Panther ist derzeit überall, doch ihn wieder zum Leben zu erwecken war alles andere als eine Kleinigkeit. Als wir zuletzt über den Bretagne sprachen, wurde er ausgesandt, um Deutschland zu besetzen, wenn auch für einen sehr kurzen Zeitraum.

Wir schreiben nun das Jahr 2017. Das Musée des Blindées de Saumur, unangefochten das beste Museum Frankreichs – wenn man Panzer mag – erwirbt das Fahrzeug. Da treten wir in Erscheinung und helfen dem Museum und seinen Spezialisten, mit der reibungslosen Restaurierung zu beginnen. Zu der Zeit kannten jedoch weder das Museum noch World of Tanks die wahre Identität des Panthers.

Seine Wanne brauchte jede Menge Liebe. Langsam aber sicher bessert sich der Zustand der Großkatze. Man erwarb einen neuen Motor und arbeitete an einer neuen Aufhängung. Ein sehr heikles Unterfangen, doch der Panther rückt den glorreichen Tagen seiner Jugend näher.

Welche Jugend genau? Nach monatelanger Restaurierung tauchen wir ein in die mögliche Geschichte dieses Panthers. Mit den Worten eines berühmten Archäologen: „Das gehört in ein Museum“, also muss das Fahrzeug geschichtlich relevant sein. Aber es darf auch kein einfacher Panther sein.

Wir blicken 70 Jahre zurück und finden die unglaubliche Geschichte des Besnier-Geschwaders, einer recht ungewöhnlichen Einheit der Streitkräfte des Freien Frankreichs, das komplett aus erbeuteten deutschen Fahrzeugen bestand, inklusive zweier Panther. Unser Fahrzeug hat endlich eine fesselnde Geschichte und sie ist so gut, dass sie sowohl aufs Schlachtfeld unseres Spiels passt wie auch in die Hallen des Museums.

Wir befinden uns nun Anfang 2019 und unsere Entwickler arbeiten mit den Fachleuten des Museums daran, die präziseste Version des Panthers zu schaffen. Die Nachforschungen gehen weiter als wir Zimmerit (eine pastöse Beschichtung gegen Magnetminen) und eine Tarnung auftragen. Beides war tatsächlich deutsch, doch als unsere Analyse genauer wurde, fanden wir heraus, dass der 2017 erstandene Panzer gute Chancen hatte, einer von den beiden Panzer des Besnier-Geschwaders zu sein.

Wie die meisten französischen Fahrzeuge während des Kriegs erhielten die Panzer die Namen französischer Regionen. Einer wurde Auvergne genannt, doch klingt Bretagne, der Name des anderen, cooler. So wurde diesem glorreichen Fahrzeug nach Jahrzehnten der Abwesenheit wieder Leben eingehaucht. Holt ihn euch im Spiel und haltet die Augen offen nach Videos dieses unglaublichen Panzers!

 

Ausrücken!

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