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Oben an der Spitze: T110E3

Kommandanten,

man sagt oft, dass in Amerika alles größer sei. Wenn ihr euch die Highlights dieses „Oben an der Spitze“-Specials anseht, dann werdet ihr diese Meinung garantiert teilen. Die nächsten zwei Wochen konzentrieren wir uns auf die größten und gemeinsten rollenden Festungen, die euch auf den Schlachtfeldern von World of Tanks begegnen können – die amerikanischen turmlosen Jagdpanzer der höchsten Stufen!

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Diese Boni sind vom 1. April um 07:10 Uhr bis zum 15. April um 07:00 Uhr verfügbar.  

 

T110E3

„Ich weiß nicht, wer du bist, und es ist mir egal – aber ich werde dich finden und dir ein neues Fenster in den Panzer schießen!“

 

Leistung im Spiel

Der T110E3 ist definitiv ein Fahrzeug, das man als Teil des eigenen Teams liebt, und hasst, wenn es der Gegner besitzt. Dieser ausgezeichnete Jagdpanzer besitzt eine schlichtweg wahnsinnige Panzerung, die ihn bei direkten Konfrontationen praktisch unzerstörbar macht. In Kombination mit einer abgerundeten Geschützblende sind die 305 mm dicken Panzerplatten in der Lage, allen und jeden Beschuss einfach abprallen zu lassen: AP, HE, APCR, HEAT, heilige Handgranaten, eure Schwiegereltern – gegen was auch immer ihr antretet, eure Chancen auf Schaden von vorne gehen gegen Null.

Der T110E3 kann nicht nur einstecken, sondern auch austeilen. Möglich austeilen. Diesen amerikanischen Rächer frontal anzugreifen, wäre sicherlich eure erdenklich schlechteste Idee. Denn für jeden von euch verursachten Kratzer im Lack erhaltet ihr im Tausch ein 155 mm großes Loch zurück. Seine Geschütze sind leistungsstark, akkurat und können mit einer Rate von 3,53 Schuss pro Minute fast 300 mm dicke Panzerplatten durchschlagen. Unnötig zu erwähnen, dass vom Gegner kaum noch etwas übrig bleibt, wenn euer Richtschütze mit ihm fertig ist.

Das Fahrzeug ist aber nicht unbesiegbar. Tatsächlich kann ein geschickter Gegner diese Kampfmaschine mit dem richtigen Ansatz recht einfach in einen Haufen Schrott verwandeln. Zuerst ist zu erwähnen, dass dieser Jagdpanzer überhaupt nicht mobil ist und langsam wendet – nicht so schlecht wie sein Vorgänger, der T95, aber ausreichend, um eure Zähne jedes Mal zum Knirschen zu bringen, wenn ihr dieses Ding zum Drehen zwingen wollt. Außerdem sind die Seiten unter dem Aufbau relativ schwach und der Maschinenraum quasi ungeschützt.

Weiterhin weist die Frontseite des Fahrzeugs, so stabil sie auch sein mag, trotzdem einige Schwachpunkte auf. Der größte davon ist sicher die untere Frontplatte – ja, sie ist gut abgerundet, aber ein sauber gezielter Schuss kann sie trotzdem mit großer Wahrscheinlichkeit durchschlagen. Die Geschützkuppel auf dem Aufbau kann eventuell ebenfalls als Schwachpunkt gewertet werden. Warum „eventuell“? Weil sie andererseits auch gut abgerundet ist und genau wie das Hauptgeschütz über eine Blende verfügt, was sie ziemlich schwer zu durchbrechen macht. Wenn ihr aber keine Möglichkeit habt, auf die untere Frontplatte zu zielen, dann ist diese Kuppel der einzige Teil, den ihr bei einer frontalen Konfrontation mit diesem Jagdpanzer möglicherweise beschädigen könnt.

 

Taktik

Der T110E3 erlaubt euch ein gewisses Maß an Flexibilität im Gefecht. Das Geschütz ist genau genug, um das Fahrzeug zu einem effektiven Scharfschützen auf mittlerer bis weiter Entfernung zu machen. Und dank der dicken Frontpanzerung ist es eine wertvolle Ergänzung der ersten Angriffswelle. Aber ganz egal, welche Aufgaben ihr im Gefecht übernehmt, ihr solltet immer die Schwachpunkte des Fahrzeugs im Hinterkopf behalten.

Wenn ihr als Scharfschütze spielt, denkt daran, dass der T110E3 ziemlich groß ist und daher eher schlechte Tarnwerte besitzt. Wenn das feindliche Team über Artillerie verfügt, könnt ihr sicher sein, dass ihr zu einem ihrer Hauptziele werdet, falls ihr entdeckt werdet. Daher solltet ihr eure Scharfschützenstellung sorgfältig wählen und sicherstellen, dass ihr in Deckung gehen könnt, um unerwünschten Geschenken per Luftpost auszuweichen.

Außerdem ist es von Vorteil, wenn euch mindestens ein Teammitglied Rückendeckung gibt – eure Seiten und euer Heck sind so schwach, dass selbst einige Aufklärungspanzer sie durchschlagen können. Wenn ihr von der Seite angegriffen werdet und niemand da ist, um den Angreifer von euch fernzuhalten, dann ist das Spiel für euch gelaufen – Zeit zum Koffer packen und für einen tränenreichen Abschied. Denkt daran, dass ihr weder den Turm noch die Wendegeschwindigkeit habt, um euch vor einem kreisenden leichten oder mittleren Panzer zu schützen. Daher solltet ihr nicht zu weit hinter euren Teamkameraden zurückbleiben.

Wenn ihr euch für den Angriffstrupp an den Frontlinien entscheidet, dann solltet ihr besonders auf die Umgebung zu euren Seiten achten. Eure ideale Stellung dient als Blockade von Engpässen – dort wird eure schwache seitliche Panzerung von Wänden geschützt. Darüber hinaus gibt es normalerweise einige Schutthaufen, die ihr als Deckung für eure untere Frontplatte verwenden könnt.

Wenn ihr euch richtig positioniert, dann gibt es absolut kein Vorbeikommen. Während ihr die Frontlinie auf offenem Gelände nach vorne treibt, solltet ihr stets versuchen, das mittlere Fahrzeug zwischen euren Teamkameraden zu sein. So könnt ihr die Panzerung und Feuerkraft dort bereitstellen, wo sie am meisten benötigt wird, während eure Seiten gleichzeitig gut geschützt sind. Zu guter Letzt: Was auch immer ihr tut, geht niemals ohne Unterstützung irgendwo hin, außer ihr jagt einen langsameren Gegner und/oder es gibt in der Gegend niemanden, der euch von der Seite angreifen kann. 

 

Um eure Leistung auf dem Schlachtfeld zu maximieren, schlagen wir den Einbau folgendes Zubehörs vor:
       
Verbesserte Lüftung Klasse 3   Ansetzer für Panzergeschütze großen Kalibers   Verbesserter Waffenrichtantrieb

 

Der T110E3 ist ein ziemlich ausgeglichenes Fahrzeug und daher mit der Grundausrüstung schon ganz gut ausgestattet: Lüftung für die allgemeine Leistungsverbesserung, Ansetzer für bessere Nachladegeschwindigkeit, und Waffenrichtantrieb für schnellere Zielerfassung. Wenn ihr aber bedenkt, dass euer Geschütz zur vollständigen Zielerfassung nur 2,5 Sekunden benötigt, dann ist es eine Überlegung wert, dieses letzte Zubehörteil entweder durch die sehr große Splitterschutzbeschichtung (besserer Schutz gegen Rammen und Artillerie) oder das Scherenfernrohr (größeres Blickfeld) auszutauschen. Wählt die Ausrüstung, die eurer Meinung nach am effektivsten ist.

 

Außerdem sollte eure Besatzung folgende Fertigkeiten und Vorteile erlernen:
Kommandant/Funker Brotherhood.png Commander universalist.png
Richtschütze Brotherhood.png Gunner smoothTurret.png
Fahrer Brotherhood.png Driver smoothDriving.png
Erster Ladeschütze Brotherhood.png Loader desperado.png
Zweiter Ladeschütze Brotherhood.png Loader desperado.png

 

Genau wie das Zubehör sollten auch die Fertigkeiten eurer Besatzung darauf abzielen, die Gesamtleistung des Fahrzeugs zu verbessern. Sechster Sinn erweist sich beim Scharfschießen als sehr nützlich, da es euch warnt, wenn der Gegner euch entdeckt. Reparatur hilft euch dabei, euer Fahrzeug einsatzbereit zu halten, während Waffenbrüder die Effektivität der verbesserten Lüftung steigert.

Angesetztes Ziel kann sich ebenfalls als recht nützlich erweisen, da es das von euch anvisierte Fahrzeug zwei Sekunden länger sichtbar macht – vorausgesetzt, es befindet sich in Sichtweite. So ist euer Team in der Lage, euren Gegner etwas länger effektiv unter Beschuss zu nehmen. Meister am Bremshebel ist natürlich dazu gedacht, eure ziemlich schlechte Wendegeschwindigkeit zu erhöhen. Sichere Lagerung reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass euer Munitionslager explodiert, Adrenalinrausch kann eurem Ladeschützen den benötigten Vorteil bringen, wenn ihr kurz davor seid, zurück in die Garage geschickt zu werden.

Ihr könnt euch ebenfalls überlegen, ob ihr irgendwann Tarnung einsetzen möchtet,. Doch denkt bitte daran, dass euer T110E3 wegen seiner Größe kaum von dieser Fertigkeit profitieren wird. Daher ist es vielleicht keine Fertigkeit, die ihr euch als Erstes zulegen solltet.

Wie immer gilt: Betrachtet die Konfiguration sowohl für das Zubehör als auch für die Besatzungsfertigkeiten als Vorschläge. Experimentiert auf eigene Faust und wählt aus, was eurer Meinung nach am besten für euch funktioniert.


Im Jahre 1954 hat die Regierung der USA die Firma Chrysler beauftragt, einen schweren Panzer mit einem 120-mm-Geschütz zu konstruieren. Chrysler hat daraufhin den T110 und andere auf ihm basierende Ausführungen entworfen. Allerdings wurde dieser Entwurf nicht akzeptiert, da der Panzer nicht durch die Tunnel der Schweizer Alpen gepasst hätte – die wichtigste Voraussetzung für dieses Projekt.

Chrysler hat anschließend versucht, das Fahrzeug entsprechend den Voraussetzungen anzupassen, jedoch sind dadurch Probleme beim Motor und dem Fahrwerk aufgetreten. Da der M103 vielversprechender aussah, wurde das T110-Projekt im Jahre 1956 abgebrochen.

Der T110E3 in World of Tanks basiert auf ihrem dritten Entwurf, bei dem das Geschütz auf einem speziellen Aufbau montiert wurde.

 

Alle Quellen beziehen sich auf: ‘Firepower: A History of the American Heavy Tank’ von RP Hunnicutt

 

Ausrücken, Kommandanten!

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