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Oben an der Spitze: E 50 Ausf. M

Kommandanten,

für viele von euch ist der Begriff „deutsche Ingenieurskunst“ ein Synonym für herausragende Qualität, Zuverlässigkeit und Effektivität. Der robuste E 50 Ausf. M ist wahrhaftig die Verkörperung all dieser Eigenschaften. Wenn euch die mittleren Panzer gefallen und ihr auf der Suche nach dieser sprichwörtlichen deutschen Qualität seid, dann ist die Erforschung dieses Technologiebaums genau das Richtige für euch!

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E 50 Ausf. M

„Ahhhh! Die Gegner denken, dass sie vor meinen PBHK-Granaten weglaufen können. Wie niedlich...“

 

Leistung im Spiel

Dieses Monster unter den mittleren Panzern fährt auf dem Schlachtfeld zu Höchstform auf. Mit einem der akkuratesten Geschütze im Spiel ist es für den E 50 Ausf. M (E 50 M) ein Leichtes, massiv Schaden auszuteilen – und das sogar auf weite Entfernungen. Wie die meisten anderen mittleren Panzer der Stufe X, verwendet er als Standard-Munition PBHK-Projektile. Die Granaten aus seinem Geschütz schlagen also durch praktisch jedes Hindernis auf ihrer Flugbahn (bis auf wenige Ausnahmen). Außerdem ermöglicht die überragende Mündungsgeschwindigkeit eine präzise Zielverfolgung beim Antizipieren der Bewegungen des Gegners. Diese Qualitäten machen aus dem E 50 M in Verbindung mit der angemessen kurzen Nachladezeit und dem anständigen Alpha-Schaden einen der effektivsten Scharfschützen auf dem Schlachtfeld.

Ein weiteres herausragendes Merkmal dieses Panzers ist seine überragende Panzerung. Die 150-mm-Frontplatte ist in einem spitzen Winkel angebracht. Dies erhöht die effektive Dicke der Panzerung beträchtlich und verbessert gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit eines Abprallers. Wenn ihr euch mit diesem Panzer im richtigen Winkel positioniert, könnt ihr damit sogar die Granaten aus den Geschützen von Panzern der Stufe X abprallen lassen! Die überragende Panzerung ist auch für das Gewicht des Panzers verantwortlich. Er wiegt über 60 Tonnen, was für einen mittleren Panzer eine ganze Menge ist. Allerdings kompensiert der 1200-PS-Motor das gigantische Gewicht. Damit verfügt das Fahrzeug trotzdem über eine anständige Beschleunigung und eine gute Höchstgeschwindigkeit.

Desweiteren hat der E 50 M im Gegensatz zu den anderen deutschen Panzern ein am Heck montiertes Getriebe. Damit resultiert ein Treffer in die untere Frontplatte nicht unbedingt gleich in einem Ausfall des Motors, wie es bei vielen anderen deutschen Fahrzeugen der Fall ist. Diese kleine aber feine Anpassung des Panzerdesigns lässt die Überlebenschancen eures Gefährts enorm ansteigen und sollte nicht unterschätzt werden.

Obwohl der E 50 M also definitiv zur gehobenen Klasse von Fahrzeugen im Spiel gehört, hat auch er seine Nachteile. Zuallererst einmal leidet er unter einem schlechten Geschützneigungswinkel – was für deutsche Panzer typisch ist. In Situationen, die den Einsatz von „Hull down“-Taktiken erfordern, gewinnt er gegen amerikanische oder japanische Panzer keinen Blumentopf. Darüber hinaus hat die gewaltige Panzerung außer dem Gewicht auch noch eine weitere unangenehme Nebenwirkung: Das Fahrzeug wird dadurch auch noch riesig. Jeder der sagt „Je größer, desto besser!“ ist bestimmt noch nie unter den wachsamen Augen gegnerischer Aufklärer einen E 50 M auf dem Schlachtfeld gefahren. Die gigantische Silhouette des Panzers wird zu einem riesigen Ziel mit jämmerlichen Tarnwerten. Als wenn das alles immer noch nicht genug wäre, beeinträchtigt das unglaubliche Gewicht auch noch die Beschleunigung und die Manövrierbarkeit des Fahrzeugs auf weichem Gelände und bei Anstiegen. Daher ist es ziemlich riskant, mit dem E 50 M über Sümpfe oder nasses Gelände zu brausen.

Alles in allem ist der E 50 M zwar ein Allzweck-Fahrzeug, zu behaupten, dass er sich allerdings für alle Zwecke gleichermaßen eignet, wäre gelogen. Wie immer führt auch hier nur der Einsatz der richtigen Taktik zum Erfolg.

 

Taktik

Obwohl der E 50 M ein vielseitiges Fahrzeug ist, dürft ihr nicht vergessen, dass es sich bei ihm letztendlich weiterhin um einen mittleren deutschen Panzer handelt. Daher ist seine Hauptaufgabe im Team die des Scharfschützen. Es ist zwar ein mobiles und gut gepanzertes Fahrzeug, aber nichtsdestoweniger noch immer ein Scharfschütze. Wegen der überragenden Geschützmerkmale, verfügt dieser Panzer über eine mittelweite bis weite Reichweite. Die umwerfende Genauigkeit von 0,3 m auf 100 Meter Entfernung macht das Zielen auf die Schwachstellen des Gegners zu einem Kinderspiel - selbst wenn sie sich auf der gegenüberliegenden Seite der Karte befinden und/oder in Bewegung sind. Zudem verfügt der E 50 M über ein ausgewogenes Verhältnis von Leistung und Gewicht sowie eine gute Genauigkeit während der Fahrt. Durch diese Vorteile eignet er sich ideal, um aus der Deckung hinter Wänden und anderen großen Objekten zu feuern. Hüpft einfach hinter einer Ecke hervor, feuert auf den erfassten Gegner, lacht ihnen dabei fröhlich ins Gesicht und zieht euch danach zum Nachladen wieder hinter die Deckung zurück. Denkt bei diesem Manöver stets daran, eure Frontplatte leicht angewinkelt zu eurem Ziel zu halten. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit eines Abprallers größer, falls der Gegner eure Absicht vorausahnt. Sollte die Situation jedoch unerwartet brenzlig werden, dürft ihr keine Zeit verlieren. Ihr seid mobil genug für einen schnellen Positionswechsel. Fahrt zur nächsten Verteidigungslinie, wenn die erste bröckelt. Dabei müsst ihr immer darauf achten, weiches Gelände zu meiden. Ansonsten fahrt ihr euch schnell fest und sitzt auf dem Präsentierteller.

Der E 50 M eignet sich zwar nicht für Nahkämpfe, aber Auge in Auge mit dem Gegner hält er trotzdem einige Treffer aus. Ein mittlerer Panzer sollte dabei dem Gegner erst einmal die Ketten abschießen und ihn so bewegungsunfähig machen. Danach umkreist ihr ihn und beschädigt ihn an den Seiten und dem Heck. Bei einem E 50 M führt diese Taktik allerdings meist dazu, dass der Gegner die Oberhand behält. Trotz seines leistungsstarken Motors, kann der E 50 M den anderen mittleren Panzern der Stufe X nicht das Wasser reichen. Beim Wenden verliert er Geschwindigkeit und aufgrund seiner Wendegeschwindigkeit während der Fahrt muss er relativ weite Kreise fahren. Daher ist das Umkreisen eines Gegners mit Turm geradezu eine Einladung, euch die Seiten zu durchlöchern ... und zwar gewaltig. Bei einem Nahkampf sollte der E 50 M seinen Gegner lieber rammen – ihr habt den Gewichtsvorteil und einen Motor, der euer Fahrzeug zügig auf eine vernünftige Geschwindigkeit beschleunigt. Wenn ihr auf den Gegner zurast und ihn richtig trefft (entweder seitlich oder am Vorderrad) verursacht ihr beträchtlichen Schaden und könnt ihm dabei sogar gleichzeitig das Getriebe zerstören. Danach fehlt nur noch ein gut platzierter Schuss auf eine seiner Schwachstellen und der Rückzug hinter irgendeine Deckung. Je nach Situation, könnt ihr den Gegner auch frontal rammen und danach auf seine Kommandantenkuppel feuern. Vergewissert euch bei der zweiten Option, dass keine anderen Gegner in der Nähe sind, denn sie könnten euch von der Seite angreifen, während ihr euch um den Gegner vor euch kümmert. 

 

Um eure Leistung auf dem Schlachtfeld zu maximieren, schlagen wir den Einbau folgender Ausrüstung vor:
           
 Verbesserte Lüftung Klasse 2
  Ansetzer für Geschütze mittleren Kalibers
  Vertikaler Stabilisator Stufe 1

 

Was Ausrüstung angeht, steht dem E 50 M eine Vielzahl an Optionen zur Auswahl. Die oben dargestellte Variante gibt euch eine gute Basis und verbessert die allgemeine Leistung des Panzers. Außerdem verbessert sie die Feuergeschwindigkeit und die Genauigkeit während der Fahrt. Je nach Spielstil, könnt ihr gerne mit anderen Ausrüstungsstücken experimentieren. Alternative Ausstattungen umfassen (nicht ausschließlich) die mittlere Splitterschutzbeschichtung (sie verbessert eure Wucht beim Rammen) und entspiegelte Optik/Scherenfernrohr (was eure Sichtweite erhöht).

 

Außerdem sollte eure Besatzung folgende Fertigkeiten und Vorteile erlernen: 
Kommandant
     
Richtschütze
     
Fahrer
     
Funker
     
Ladeschützer
     

 

Bedenkt bitte, dass diese Fertigkeitsaufstellung zuallererst einmal die allgemeine Leistung des Fahrzeugs als mittlerer Panzer verbessert. Sie ist daher nicht allgemeingültig. Passt diese Fertigkeitsaufstellung an eure Spielweise und Bedürfnisse an! Ein Beispiel: Wenn ihr bei eurem Panzer Verbesserte Lüftung einbauen wollt, passt dazu bei allen Mannschaftsmitgliedern der Vorteil Waffenbrüder, um den Effekt der verbesserten Lüftung zu maximieren. Angesichts des Rammpotentials des E 50 M, ist es auch von Vorteil, euren Fahrer die Fertigkeit Rammbock lernen zu lassen (noch besser funktioniert das in Verbindung mit der Splitterschutzbeschichtung). Das Erlernen von Geländespezialist wäre auch keine schlechte Idee, vor allem nicht, weil dieser Panzer bei der Fahrt auf weichem Gelände seine Schwierigkeiten hat. Und zuletzt sollte euer Kommandant vielleicht noch irgendwann die Fertigkeit Mentor erlernen. Wenn man nach der ersten Fertigkeit eine zweite erlernt, ist das ein sehr langwieriger Prozess, und daher ist ein kleiner Schub für die Mannschaftserfahrung definitiv sehr hilfreich. Dabei dürft ihr allerdings nicht vergessen, dass dies für alle Mannschaftsmitglieder gilt – außer für den Kommandanten selbst.

 

Geschichte

Zum Ende des Krieges suchten die deutschen Ingenieure Wege um die ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen besser nutzen und optimieren zu können. Die „Entwicklungsserie“ sollte als Muster von Panzern verschiedener Größe und Verwendungszwecke dienen, die alle auf die gleichen Bauelemente zurückgreifen und dadurch untereinander austauschbar sein sollten. Beispiele solcher Elemente wären Funkgeräte, Bewaffnungen und Zielvisiere.

Basierend auf dem Design des Panzerkampfwagen VI „Tiger“ sollte die „E“ Serie Varianten vom leichten E-10 und E-25 bis hin zum überschweren E-100 beinhalten.

Der E-50 und E-75 sollten als mittlere Panzer der „E“ Linie dienen. Der Hauptunterschied der Versionen bestand darin, dass der E-50 mit jeweils 6 Laufrollen und der E-75, da er größer und besser gepanzert geplant war, mit 8 auf jeder Seite auskommen sollte.  Dies sollte den Panzer vergrößern obgleich er denselben Turm und dasselbe Geschütz benutzen sollte.

Die Entwicklung des E-50 basierte hauptsächlich auf dem sehr ähnlichen Rumpf des „Königs-Panthers“. Einige der Entwicklungen und Quellen legen die Vermutung nahe, dass der sehr klein-konstruierte Schmalturm mit der 7.5cm Kw.K.42 auf diesem Fahrzeug zum Einsatz kommen sollte. Es gab auch Planungen für die Verwendung des 88 mm L/71 Geschützes.

Der einzige wirkliche Unterschied zwischen dem E 50 und dem E 50 Ausf. M. ist, dass bei Letzterem, das Getriebe passend zu den anderen Fahrzeugen der E-Reihe in dem hinteren Teil des Rumpfes montiert wurde.

Aufgrund der sich abzeichnenden Niederlage im Krieg für die Deutschen, wurde die Entwicklung der E-Serie 1944 jedoch abgebrochen. Dies führte dazu, dass die Fahrzeuge nie über das Entwicklungsstadium hinaus kamen.

 

Quellen:

Essay by Bruce Crosby

Achtung Panzer


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