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Monte Cassino Spezial

Panzergefährten,

Dieses Wochenende markiert den Geburtstag einer der wichtigsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs – der Schlacht von Monte Cassino. Der vierte Angriff aus der Reihe von Attacken gelang den polnischen Truppen am 18. Mai 1944. Der Sieg ebnete den Weg für die alliierten Streitkräfte um danach nach Rom zu marschieren.

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Wir hoffen euch gefallen unsere Sonderangebote, die wir in Erinnerung an die Schlacht bei Monte Cassino für euch vorbereitet haben, und dass ihr davon kräftig Gebrauch macht!

Um euch ein Gefühl dafür zu vermitteln, weshalb diese Schlacht so bedeutsam war, wollen wir euch im Nachfolgenden kurz die historischen Gegebenheiten rund um Monte Cassino erzählen.

 

Geographische Bedeutsamkeit: Die Gustav-Linie

Die Gustav-Linie war eine ausgebaute deutsche Verteidigungslinie und Teil der größeren Winterlinie, die sich als schwieriges Hindernis für die alliierten Streitkräfte auf ihrem Weg nach Rom herausstellte. Die Gustav-Linie erstreckte sich von Küste zu Küste Italiens, ausgehend vom Mündungsgebiet des Garigliano Flusses im Westen, über das Apenninen-Gebirge und das Liri-Tal bis hin zur Mündung des Sangro Flusses an der adriatischen Küste. 

Sie wurde von insgesamt 15 deutschen Divisionen verteidigt und stellte eine massive Herausforderung für die alliierten Streitkräfte dar.

 

Die ersten drei Angriffe

Die ersten Versuche durch die Winterlinie zu brechen, wurden im November 1943 unternommen, als kanadische Truppen versuchten die Stadt Ortona einzunehmen. Nach zwei Monaten harter Kämpfe, zwangen sie schwere Schneestürme dazu, sich ohne die Erreichung ihres Ziels zurückzuziehen. Die erste Schlacht von Monte Cassino ereignete sich vom 17. bis 22. Januar 1944. Sie bestand aus dem Versuch vereinter britischer, amerikanischer und französischer Kräfte, mit einer amphibischen Landung bei Anzio durch die Gustav-Linie zu brechen. Der Versuch misslang aber und die alliierten Kräfte steckten bald darauf an der Verteidigungslinie am Rapido Fluss am Fuße des Monte Cassino fest, mit nur ca. 30 Kilometer Landgewinn bevor sie von den deutschen Truppen gestoppt wurden.

Der zweite Sturmversuch geschah am 12. Februar. Frischen Commonwealth-Verbänden, sowie indischen und ANZAC-Truppen (verstärkt durch Regimente aus Gurkha und Nepal) gelang es, durch den Einsatz von Artillerie und Luftbombardements, tief ins Feindesgebiet vorzudringen. Alsbald konnten indische Truppen den Gebirgszug mit Namen „Kopf der Schlange“ für sich gewinnen, während neuseeländische Verbände erfolgreich die Stadt Cassino selbst einnehmen konnten. Nach drei Tagen und schweren Verlusten, mussten sie die Stadt jedoch wieder aufgeben.

Der dritte Anlauf begann am 15. März mit dem Bombardement von Cassino und der Abtei von Monte Cassino. Das neuseeländische Regiment konnte die Ruinen von Cassino zurückerobern, während die Inder bis auf 200 Meter an das Kloster herankamen. Letztendlich wurden die Verbände aber auch dieses Mal erneut von den Deutschen zurückgedrängt.

 

Finaler Angriff

Nach den ersten drei gescheiterten Versuchen, beschloss General Alexander den nächsten Angriff gegen die gesamte Frontlinie auf einmal zu richten. Die am Angriff beteiligten Verbände umfassten die 5. US Armee (inklusive französischer Expeditionstruppen) und die 8. UK Armee (verstärkt durch polnische Truppen). Der Plan sah vor, dass das 2. US Corps der 5. Armee an der Küste entlang der Route 7 in Richtung Rom angreift. Die Franzosen sollten von Brückenköpfen in Garigliano aus angreifen, während das britische XIII Corps der 8. Armee entlang des Liri Tals in Stellung gehen sollte. Das zweite polnische Corps war für den Angriff auf Cassino selbst vorgesehen. Ihnen entgegen stand die gut bewaffnete 10. Deutsche Armee, die auch die berühmte 1. Fallschirmjäger-Division in seinen Reihen hatte.

Der Angriff begann am 11. Mai um 23:00 Uhr mit einem massiven Artillerie-Bombardement aus über 1600 Kanonen. Der Beschuss wurde bis in den Morgen, ohne beachtliche Erfolge für die US Streitkräfte, fortgesetzt. Die Franzosen hingegen, erfüllten ihre angedachte Aufgabe, und sicherten zwei Übergänge über den Rapido, wodurch die erste kanadische Panzerbrigade übersetzen und deren Truppen gegen deutsche Konterangriffe unterstützen konnte. In der Schlacht um die Abtei, gelang es polnischen Truppen kurzzeitig einen Hügel mit Namen „Mont Calvary“ einzunehmen, worauf die selbigen kurz darauf von deutschen Fallschirmjägerverbänden zurückgeschlagen wurden. Die von den Briten aufgebauten Brücken über den Rapido hielten trotz heftigem Beschuss stand, und so gelang es französischen Truppen den Monte Maio für sich zu gewinnen. Auf diese Weise konnten sie die 8. Britische Armee unterstützen, die sich inzwischen gegen die restlichen Verbände zur Wehr setzte, die der deutsche Kommandant, Feldmarschall Kesselring, zusammenkratzen konnte.

Am 14. Mai gelang es der französisch-marokkanischen Bergdivision die angeblich unpassierbaren Gebirge zu durchqueren, und somit die deutschen Positionen entlang des Liri Tals zu flanken.

Der Kommandant des 2. Polnischen Corps, General Anders, mobilisierte alle seine Reserven, und schickte Fahrer, Mechaniker, Köche und sogar seine Stabsoffiziere für den finalen Angriff am 17. Mai in den Kampf. In den frühen Morgenstunden des 18. Mai kamen polnische Verbände mit der britischen 78. Division einige Kilometer westlich von Cassino zusammen. Kurz darauf konnte die Vorhut des 12. Padolischen Ulan-Regiments die polnische Flagge über dem Kloster hissen, das inzwischen von den zurückweichenden deutschen Truppen verlassen worden war.

Die Straße nach Rom war somit endlich offen. Beide Seiten hatten jedoch schwere Verluste erlitten. Die alliierten Streitkräfte berichteten von 55.000 Toten, während auf deutscher Seite 20.000 Tote und Verwundete angegeben wurden.

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