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Ural Steel Tagebuch

An einem sonnigen Freitagmorgen (und „Morgen“ bedeutet 6 Uhr früh!) wanderte ich durch die kühlen Straßen von Paris zum Flughafen, um nach Moskau zu reisen.

Ich hatte vor dieser Reise nach Moskau so einige Bedenken, denn ich war noch nie zuvor dort gewesen. Bilder von AK47-Gewehren und tanzenden Bären auf den Straßen gingen mir durch den Kopf. Als wir jedoch am Flughafen in Moskau landeten, war ich angenehm überrascht, durch einen makellosen High-Tech-Flughafen zu gehen und einen freundlichen Taxifahrer mit einem Ural-Steel-Schild zu treffen.

Und dieses Gefühl von Freundlichkeit hielt die gesamten 2 Stunden Fahrzeit durch den Verkehrsstau zum Hotel an. Begleitet von Musik aus den frühen 80ern betraten wir gut gelaunt das Hotel.

An diesem Abend trafen wir Teams aus der EU, den USA und Asien, um mit ihnen etwas über das Spiel und seinen beeindruckenden Tiefgang zu philosophieren.

Die chinesischen Spieler waren die Joker, selbst die mächtigen russischen Spieler fürchteten sie. Die Spieler des EU-Teams Golden Hind organisieren ihre Pässe für den nächsten Tag.

Zu Beginn des ersten Tages wachten wir früh auf, um ein reichhaltiges Frühstück einzunehmen und dann ins zentrale Militärwaffenmuseum, die "Kubinka" zu fahren. Der Bus benötigte etwa 2 Stunden aber es lohnte sich wirklich! Die Bilder sprechen für sich:

Der IS-3, was für ein schöner Panzer! Dieses Monster erregte ließ uns alle in Ehrfurcht erstarren.

Premium und stolz darauf!

Der Jumbo!

Meine letzten Neuerwerbungen im Spiel! Ich wünschte, ich hätte auch so eine Tarnfarbe zur Wahl!

Eine von allen bestaunte Arty!

Der "Nashorn" Panzer. Zumindest bin ich ziemlich sicher, dass er da steht, seine Tarnung macht ihn fast unsichtbar...

Die nächsten Bilder verdienen besondere Beachtung. Die Panzer, die ihr sehen werdet, sind so berühmt, dass allein ihr Bild Panzerfans in aller Welt begeistert, und einer ist ganz besonders einzigartig!

Der mächtige Sturmtiger: Leider nicht in der Lage seinem eigenen Mündungsfeuer zu entkommen!

Den hier nenne ich den Alien-Raumschiff-Panzer. Oder auch die rollende Untertasse!

Und nicht zuletzt die einzigartige Maus! 

 

Solltet Ihr einmal in der Nähe von Moskau sein, empfehle ich euch, zum Panzermuseum in Kubinka zu fahren. Es lohnt sich! Bevor ich hier ankam, war ich einfach nur Fan des Spiels aufgrund seiner spaßigen und dynamischen Art. Aber seit ich diese beeindruckenden Maschinen aus der Nähe kennengelernt habe, habe ich nun sogar echten Respekt vor der geballten Kraft eines Panzers!

Nach dem Ausflug nach Kubinka kehrten die Teams zum Veranstaltungsort zurück, um an der Gruppenauswahl teilzunehmen und eine wohlverdiente Mahlzeit einzunehmen.

 

Gruppenauswahl

 

Die Nerven waren angespannt, als die Russische eSport-Föderation die vier Behälter mit den Namen der Teams aus allen Regionen aufstellte. Alle Teamkapitäne zogen nacheinander ein Los, um zu sehen, in welcher Gruppe die Teams spielen würden. Es wurde schnell klar, dass es eine Todesgruppe geben würde! Diese Gruppe bestand aus den wahrscheinlichen Top-Teams jeder Region und ich freute mich schon darauf zu sehen, wie sie sich in der Qualifikation am nächsten Morgen schlagen würden.

Das US-Team -G- Banned Angels erkennen, dass sie in der Todesgruppe gelandet sind. Autsch!

Gruppen für Tag 2

Gruppe A (Todesgruppe!)
The RED: Rush Unity
Evil Panda Squad
-G- Banned Angels
D-DAY

Gruppe B
Virtus.pro Aces
Golden Hind
Aces – Battle Group
-Apostles-

Gruppe C
New Star team 1
Red Sky
OM – Whitebeard

Gruppe D
The RED-Z GRA
1st PAD Expendables
WAR & PEACE
Devil Team

 

Tag 2 - Qualifikation

Die Teams standen früh auf. Es war deutlich zu spüren, dass eine allgemeine Anspannung in der Luft lag! Die Nerven lagen blank, als die Teams zu den Taktikbesprechungen zusammenkamen.

Odem Mortis lieferten sich eine epische Schlacht mit dem US-Team “Red Sky” und erreichten das Viertelfinale

EPS gratulieren den Russen zu ihrem Sieg, und folgten ihnen weiter bis ins Viertelfinale.

 

Die Gruppenphase begann und das große umgebaute Basketballfeld füllte sich mit Siegesrufen der Gewinner und enttäuschten Seufzern der Verlier, während die Teams um den Einzug in die nächste Runde kämpften!

Als die Schlachten der Gruppenphase geschlagen waren und wir zum Finale übergingen, zeigte sich, dass nur wenige Teams mit den starken Russen mithalten konnten. Leider blieben auch 1PAD auf der Strecke. Unsere europäischen Schwergewichte Odem Mortis und das EPS-Team hielten sich jedoch weiterhin wacker!

Im Viertelfinale sahen wir das EPS-Team ausscheiden. Sie kämpften hart, hatten aber letztendlich gegen die unglaublich gut trainierten russischen Teams keine Chance. Odem Mortis dagegen vernichteten das gefürchtete chinesische Team, das im Vorfeld mühelos durchgekommen war. Und so kam es also, dass OM zur letzten Hoffnung für Europa wurden!

Moonkiss erwies sich als wertvoller Ersatzmann im OM-Team!

Eine Menge stand im Halbfinale auf dem Spiel, was die Anspannung nochmal anschnellen ließ.  Es lag an Odem Mortis die Ehre der ausländischen Spieler zu verteidigen. Würden sie den starken Russen standhalten können, oder der Macht der „roten Giganten“ unterliegen?

 OM traf auf das russische Team RED-Z GRA. Diese Jungs sind die Trainingspartner von Red Rush Unity und erwiesen sich als überragende Gegner. Die erste Partie begann jedoch positiv für OM, als ihr T-50-2 voranpreschte, die komplette Armee von Z GRA aufdeckte und in die Basis zurückkehrte. Doch dann schlug die Arty zu! Z GRA’s Artilleriespieler war unangefochten der Spieler der Begegnung! Er erzielte mit seiner SFL 4 Abschüsse im ersten Spiel und erlegte in jeder einzelnen Runde die Scouts. Leider war dies das Ende des Wettbewerbs für Odem Mortis, aber ein weltweit 4. Platz für ein EU-Team ist auch nicht zu verachten! 

RED-Z GRA errang im Finale des Turniers den 2. Platz und ging mit 21 Tausend Dollar nach Hause!

Am Ende des Tages blieb nur ein Team übrig. Nicht überraschend, hatten auch diesmal RED Rush Unity auf dem Weg zum Sieg alle ihre Gegenspieler bezwingen können.

Der zweite Platz ging an ihre Trainingspartner RED- Z GRA, und den dritten Platz eroberte das Team V.Pro.

Natürlich hatten wir irgendwie gehofft, dass die russischen Teams von der EU oder sogar den Amerikanern geschlagen werden könnten, aber ihr Sieg war in keiner Weise unverdient. Diese Jungs arbeiten hart daran, die Besten der Welt zu sein, doch ich habe keine Zweifel, dass ihre Überlegenheit nicht ewig andauern kann und schon bald EU-Teams wie Odem Mortis und EPS den Russen Paroli bieten werden.

Als ich von meiner Reise nach Moskau heimkehrte freute ich mich, weiter für euch an der eSport-Szene in der EU-Region arbeiten zu dürfen, und blickte mit Stolz darauf, was wir bereits in so kurzer Zeit erreicht hatten. Über 150 Teams führt die ESL nun schon für das beliebte Go4WoT-Turnier, was für den eSports von World of Tanks einen rasantes Wachstum bedeutet. Europas World of Tanks eSports-Community blickt mit Vorfreude einer strahlenden Zukunft entgegen, und freut sich schon auf die nächste Gelegenheit, sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen!

GL & HF!

Bump

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