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IEM: Evil Panda Squad gewinnt gegen Odem Mortis

Gleich nach dem Kampf um den dritten Platz, bei dem zwei polnische Teams aufeinander trafen und die eXpendables sich den Podiumsplatz in einer Reihe spannender, gut balancierter Matches erkämpfen konnten, erwartete uns das Finale zwischen den zwei besten Teams des Intel Extreme Masters World of Tanks-Wettkampfs.

The Evil Panda Squad und Odem Mortis betraten die Bühne, während sich vor ihnen mehr und mehr Menschen in einer Menge zu versammeln begannen, um die Liveübertragung hautnah mitzuerleben. Alle waren auf eine tolle Show von zwei großartigen und sehr fähigen Teams gespannt. Als die Menge an Zuschauern nicht mehr größer werden konnte, begann die Show!

 

Erstes Gefecht

Odem Mortis startete im Norden auf Himmelsdorf. Gleich nach Ablauf des Start-Countdowns, bewegte sich die Hauptstreitmacht von EPS gen Westen, während die Späher in Begleitung eines schweren Panzers auf den Hügel zusteuerten. Nach ungefähr einer Minute kam es zum ersten Feindkontakt, jedoch ohne Verluste für eine der Seiten. Zwei T1 von EPS erklommen schnell den Hügel, nur um zu entdecken, dass OM gar nicht im Osten auf sie warteten. Währenddessen stürmte die Hauptstreitmacht von EPS nach Osten und begab sich ins „Selbstmord-Tal“, von wo aus sie in den Süden über ihre Basis zurückkehrten, um in der Ecke bei den Gleisen Stellung zu beziehen. Zur selben Zeit begaben sich OM nach Osten zu ihrer Basis, um den EPS-Späher aufzuspüren. Während OM nah an EPS’s Basis standen, vollbrachten die polnischen Jungs einen schnellen und koordinierten Vorstoß entlang der Gleise und betraten OMs Basis. Sie begannen, deren Basis einzunehmen und setzten die OM-Spieler gleichzeitig unter Druck. OM gelang es, den Großteil der EPS Panzer in ein Gefecht zu verwickeln, einige ihrer Panzer zu zerstören und so den Capping-Counter zu unterbrechen. Jedoch kostete sie dies viel Kraft, und so blieben ihnen zum Schluss nur ein AMX 50 100 und ein leichter T1 Panzer, der schon bald darauf das Zeitliche segnete. Somit stand es schon bald 1:0 für EPS.

Ihr wollt die Schlacht nochmal in voller Länge erleben? Ladet euch das Replay von Odem Mortis herunter!

 

Zweites Gefecht

Im zweiten Spiel startete Odem Mortis im Norden von Prokhorovka. EPS begaben sich schnell nach Osten über die Gleise, um dann gen Norden abzuzischen, was ihnen schnell die Kontrolle über den Osten der Karte gab, ohne dass die Gegner auch nur Widerstand geleistet hätten. Kurz darauf verloren OM eine Selbstfahrlafette, weil sie sich in Bezug auf die Feindbewegung geirrt hatten. All dies geschah innerhalb der ersten anderthalb Minuten des Spiels, was EPS einen klaren Vorteil verschaffte – sehr zur Freude des jubelnden Heimpublikums. Danach begannen EPS mutiger in den Westen vorzustoßen, um Gegner für ihre eigene SFL aufzudecken und diese gehörig mit Geschossen vom Himmel „abzuduschen“. OM verloren dadurch einen T1 Späher, was ihren Überblick auf der Karte weiter einschränkte. Sekunden später begannen sie jedoch einen Konterangriff und versuchten EPS auf offenem Gelände zurückzudrängen. Der Vorstoß gelang und kostete die polnische Mannschaft drei leichte Panzer. Wie im Match zuvor jedoch, kostete auch diese Offensive zu viel für OM, denn sie blieben lediglich mit einem AMX 13 90 und einem T1 auf dem Schlachtfeld gegen einen AMX 50 100, AMX 13 90 und eine Lorraine 155 51 Artillerie zurück. Der AMX allein hatte keine Chance gegen die drei Fahrzeuge des Feindes, die allesamt Jagd auf ihn machten, und wurde letztendlich im Osten der Karte umzingelt und ausgeschaltet, ohne einen Feind mit in die ewigen Jagdgründe genommen zu haben. Nun hatte der verbliebene T1 erst Recht keine Chance ganz allein. EPS sicherten sich das Match und bauten ihre Führung auf 2:0 aus. Das Gefecht war ein klassisches Beispiel dafür, wie der Verlust eines einzigen Fahrzeugs aufgrund eines kleinen Fehlers das Schicksal eines ganzen Teams besiegeln kann – besonders in der Profiliga!

Ihr wollt die Schlacht nochmal in voller Länge erleben? Schaut euch das Replay von Odem Mortis' Seite aus an!

 

Drittes Gefecht

Das dritte Gefecht wurde auf der Karte Minen gespielt. Da das Finale nach dem „Best of 5“-Prinzip gespielt wird, waren die Jungs von Odem Mortis extrem unter Zugzwang. Für sie würde eine Niederlage jetzt das Ende des Turniers bedeuten, während Evil Panda Squad mit ihrer Führung etwas Raum für Fehler hatten. Odem Mortis begannen im Norden und drängten schnell in Richtung Hügel, wodurch sie fast sofort einen VK2801 verloren, noch bevor dieser sich hinter den Felsen in Sicherheit bringen konnte. Danach wurde das Spiel zur Zerreisprobe für die Nerven bis EPS beschlossen, den Hügel zu stürmen. Sie benutzten dabei leichte Panzer als Vorhut und zementierten den Angriff mit schweren Panzer im Rücken, die eine unglaubliche Feuerkraft entwickelten. Die Menge jubelte als EPS in diesem koordinierten Vorstoß nur einen 13 90-Panzer verloren. Gleichzeitig hatten sie OM komplett, bis auf einen verbliebenen GW Panther und zwei Stufe V Späher, aufgerieben. Es dauerte nicht lang, bis die Polen auch die letzten Überlebenden von Odem Mortis erwischten, und das Spiel für sich entschieden.

Ihr wollt die Schlacht nochmal in voller Länge erleben? Schaut euch das Replay von Odem Mortis' Seite aus an!

 

Dadurch gelang Evil Panda Squad ein eindeutiger Sieg mit 3:0 gegen die unterlegenen Odem Mortis.

Beide Teams hatten unglaubliches Können im Spiel, Teamplay und Nerven aus Stahl bewiesen. Die Gefechte der beiden Mannschaften waren eine Augenweide und wir hoffen, dass sie allen Panzerfans, die im Livestream zugeschaut haben, ebenso gefallen haben, wie unserem Publikum direkt vor Ort.



 

Vielen Dank an alle Teams, die uns ihre Replays zur Verfügung gestellt haben. Ihr wollt die Replays anderer Begegnungen im Turnier noch einmal erleben? Ladet sie euch hier herunter:

Playoffs Dritter Platz: 1PAD vs 1SBP
Halbfinale : OM vs 1PAD
Halbfinale: EPS vs 1SBP

Mit dieser Begegnung geht die IEM 2013 zu Ende! Dies soll jedoch bei Weitem nicht das letzte Turnier gewesen sein. Freut euch also auf mehr spannende Berichterstattung von eSports-Events in Zukunft hier, auf unserer World of Tanks-Webseite!

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