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Das Einmaleins der 7vs7-eSports-Wettwerbe von World of Tanks

7 gegen 7 ist die Aufstellung in professionellen eSport-Wettbewerben. Und das ist auch die Kampfaufstellung in der laufenden Wintersaison der ESL-Major-Serie, in Wargamings Easy 8 Cup und im kommenden weltweiten Event, dem World Cyber Games Festival.

Die Regeln dieser Wettbewerbe sind sehr einfach: Die Aufstellung darf 42 Stufen-Punkte nicht überschreiten und die höchste erlaubte Stufe ist VIII. Diese Regeln lassen jedoch viel Spielraum für verschiedene Strategien und Taktiken. Lasst uns also ohne weiteres Vorgeplänkel zu den wertvollen Tipps und Tricks übergehen!

 

Kartentaktiken

Der wichtigste Faktor für die Auswahl der Panzer ist die Karte. Je nach Aufbau, lassen sich die Karten in drei Gruppen einteilen:

OFFENE KARTEN

Hier ist die Artillerie gefragt. Eine leichte und schnelle Aufstellung ist gefordert. Auf diesen Karten geht es vor allem ums Auskundschaften und Aufklären, und das Wichtigste ist, den Artilleriebeschuss zu überleben. Aufklärer sollten die Karten sehr gut kennen und herausfinden, welche Manöver die neue Physik erlaubt. Auf offenen Karten sind ohne Frage Aufklärung und Artillerie entscheidend.

Minen

Prokorovka

GESCHLOSSENE KARTEN

Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Stadtkarten, die eine schwere Aufstellung erfordern. Bei der Vorgabe von 42-Stufenpunkten sind 2 Panzer der Stufe I und 5 der Stufe VIII eine gängige Kombination. Mit Artillerie anzutreten ist dagegen oftmals (wenn nicht immer) eine Verschwendung von Stufenpunkten. Manchmal kommt es einfach darauf an, zu entscheiden, durch welche Straße man durchbrechen will, und dann genügend Panzerung und Feuerkraft dazu aufzubringen. 

Himmelsdorf

Wide Park

AUSGEGLICHENE KARTEN

Diese Karten ermöglichen verschiedene Kombinationen aus schweren und leichten Panzern sowie Artillerie. Hier ist die Auswahl der Panzer am wichtigsten. Es kommt vor allem darauf an, dem Gegner nicht zu viel über die Aufstellung und die Strategie zu verraten. Ihr werdet Euch für oder gegen den Einsatz von Artillerie entscheiden müssen. Oft ist die Artillerie auf diesen Karten nur sehr schwer einzusetzen, es könnte besser sein, hier nur niedrigstufige Selbstfahrlafetten aufzustellen.

Kloster

Ensk

 

Panzerauswahl

Es gibt keine unschlagbaren Kombinationen. Denn im Grunde hält jede Taktik nur solange, bis man den Feind entdeckt. Von da an müsst ihr euch der Lage anpassen. Und natürlich müsst ihr mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln reagieren, wenn ihr unter Druck geratet.

Es gibt zwar ein paar generelle Regeln wie Panzer, die viel Schaden austeilen können mit solchen zu mischen, die viel einstecken können, oder zu langsame Fahrzeuge oder solche ohne Drehturm wegzulassen, wie die große Mehrheit der Jagdpanzer. Aber anstatt zu erklären, was Ihr vermeiden solltet, wollen wir euch lieber die Top-6 der meist genutzten Panzer in 7vs7-Gefechten vorstellen.

 

T1 CUNNINGHAM: Die Augen des Teams

Leichter amerikanischer Panzer der Stufe I

Panzer dieser Stufe spielen eine besondere Rolle in 7-gegen-7-Gefechten. Es ist eine beliebte und bewährte Maßnahme, einen leichten T1 Panzer im Gebüsch nahe der eigenen Basis zu verstecken, um Feinde an der Fahne aufzudecken und die Verbündeten zu warnen, oder sogar die Position der Gegner an die Artillerie weiterzugeben, um die gegnerische Fahneneroberung zu unterbrechen. Wenn mehr als ein leichter Panzer aufgestellt wurde und das Team auf einer Seite der Karte einen Durchbruch wagt, empfiehlt es sich immer, den zweiten leichten Panzer auf der anderen Seite der Karte abzustellen, um feindliche Positionen aufzuklären.

 

T-50-2: Der geborene Aufklärer

Leichter sowjetischer Panzer der Stufe V

Dank seines geringen Gewichtes bietet er von allen Fahrzeugen im Spiel die beste Beschleunigung und Wendigkeit. Mit guter Ausrüstung kann er eine Höchstgeschwindigkeit von 72 Km/h erreichen, und er erklimmt Steigungen schneller als jeder andere Panzer. Seine „Leichtigkeit“ ist jedoch ein Nachteil, wenn ein Gegner zum Rammen ansetzt. Der Schlüssel zum Überleben ist also, in Bewegung zu bleiben. Mit seinem Tempo und seiner Beweglichkeit ist er perfekt zum Umkreisen und Verwirren der Gegner geeignet. Aber auch sein Schadenspotenzial ist nicht zu unterschätzen - ein T-50-2 kann einen französischen Panzer leicht erledigen, wenn dieser sein Magazin verschossen hat und zum Nachladen in Deckung gehen muss.

 

AMX 13 90: Katz und Maus

Leichter französischer Panzer der Stufe VIII

Dieser Panzer ist eines der besten Unterstützungsfahrzeuge im Spiel. Im Idealfall steht ein AMX 13 90 hinter den schweren Panzern, die Schaden einstecken können, und konzentriert sich darauf, schnell zu schießen um sich dann zurückzuziehen oder den Feind zu umgehen und von der Seite oder von hinten anzugreifen. Geht auf die Flanke, prescht vor und schießt das Magazin leer. Seine hohe Geschwindigkeit ist ein echtes Plus, wenn das Magazin leer ist, denn die Nachladezeit zieht sich reichlich. Und bei seinem Mangel an Panzerung und Struktur ist es am Besten, zum Nachladen in Deckung zu gehen und dann wieder vorzupreschen und die Panzer anzugreifen, die sich trotz weniger Trefferpunkte noch gehalten haben. Mit seiner Fähigkeit, schnell zu reagieren und sich flink zu bewegen, empfiehlt sich dieser Panzer zudem dafür, Verbündeten in Not zu Hilfe zu kommen.

 

AMX 50 100: Störmanöver

Schwerer französischer Panzer der Stufe VIII

Wie der vorige, und alle anderen französischen Panzer, verfügt auch der AMX 50 100 über große Feuerkraft und Beweglichkeit, doch seine Panzerung ist zu schwach für den Nahkampf. Das macht ihn zu einem hervorragenden Unterstützungsfahrzeug für die schweren Panzer. Dieses Fahrzeug ist eigentlich ein Hybrid zwischen mittleren und schweren Panzer. Es kann keinen Schaden einstecken, teilt aber andererseits 1800 Punkte Schaden pro Minute aus. Leider müsst ihr aber nach 6 schnellen Schüssen 45 Sekunden lang warten, bis nachgeladen ist. Also nutzt euren Auftritt, schießt euer Magazin leer und positioniert euch neu. Plagt den Gegner. Nutzt seine Angst vor den schweren Franzosen. Der AMX 13 90 und der AMX 50 100 sind sich in Panzerung, Nachladezeit und Schadenspotenzial sehr ähnlich. Die Hauptunterschiede liegen in den Strukturpunkten und der Geschwindigkeit. Der 50 100 hat mehr Trefferpunkte, d. h. er kann eine Granate mehr aushalten, während der 30 90 schneller ist.

 

 T32: Der Inbegriff eines schweren Panzers

Schwerer amerikanischer Panzer der Stufe VIII

Hervorragende Feuerkraft, schwer zu durchschlagender Turm und gute Panzerung. Er ist im Großen und Ganzen die beste Wahl für ein Team mit schweren Panzern. Als Dreingabe neigt sein Munitionslager nicht zum Explodieren, und wenn man seine Wanne zu schützen weiß, ist er fast unzerstörbar.

 

Lorr.155 51: Der Tod von Oben

Französische Artillerie der Stufe VII

Mit seiner hervorragenden Zielerfassung, der fantastischen Genauigkeit und der hohe Feuerrate (3 Schuss pro Minute) kann er Panzern, die einfach nur herumstehen, ernsthaft einheizen. Mit diesem Fahrzeug könnt ihr denen, die Campen für eine Taktik halten, eine Lektion erteilen. Zudem lässt sich die 155 15 schnell verlegen, wenn das Gefecht mal nicht wie geplant läuft. Ohne Zweifel ist dieser Panzer wirklich die tödlichste Waffe in dynamischen Gefechten.

 

Viel Glück und viel Spaß, Kommandanten!

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