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Hinter den Kulissen der Wheatcroft Sammlung

Vor kurzem durfte ich die Werkstatt der “Wheatcroft Sammlung”, eine der größten privaten Militärfahrzeug-Sammlungen der Welt, besuchen. Normalerweise hat die Öffentlichkeit keinen Zutritt zur Werkstatt. Daher war es eine besondere Ehre für mich, eingeladen worden zu sein, und Kevin Wheatcroft, den Inhaber der Sammlung, persönlich kennenlernen zu dürfen.

Die Werkstatt erstreckt sich über mehrere Lagerhäuser in Leicestershire, und ist eine wahre Schatztruhe für Militär-Enthusiasten.

       

 

Ich durfte einen ganzen Tag mit Kevin verbringen. Schon früh war klar, wie viel ihm sein „Hobby“ bedeutet, und so gab er bald zu, dass „seine Sammelwut beinahe schon außer Kontrolle gerät.“

Jedes Gebäude war nicht nur mit Fahrzeugen vollgestopft, sondern auch mit Ersatzteilen aller Art gefüllt. Viele der Teile sind auf dem florierenden Tausch- und Verkaufsmarkt unter Sammlern sehr begehrt. Zu Kevins Sammlung gehören auch solche Raritäten wie ein komplettes Kettenlaufwerk eines Tiger-Panzers.

       

 

Wo immer man auch hinsah, konnte man unglaubliche Fundstücke, nicht nur von Panzern sondern auch von einer Reihe von (meist indischen) Motorrädern erblicken. Unter anderem zeigte mir Kevin auch so ungewöhnliche Dinge wie ein paar Torpedos fürs „S Boat“, die er vor kurzem erworben hat. (siehe unten).

Noch nie im Leben habe ich jemand kennenlernen dürfen, der so viel Mühe ins Nachbauen von historischen Teilen steckt. (Manchmal ist eine Restauration einfach nicht möglich, was dies notwendig macht.) Wenn ein bestimmtes Teil nicht mehr zum Flottmachen eines Fahrzeugs verwendet werden kann, bauen Kevin und sein Team es so exakt wie möglich nach und erstellen eine fast täuschend echt aussehende Replik – sei es von etwas Simplem wie einem Feuerlöscher, bis hin zu einem ganzen Motor.

     
     
 

 

So wurde in der Werkstatt alles, von einfachen Metall-Restaurationen bis hin zu kompletten Nachbauten, gemacht.

Kevin erzählte mir, dass er schon früh eine Faszination für Militärfahrzeuge entwickelte. Mit 15 Jahren kaufte er sich einen Jeep, und hat seither, viele weitere Fahrzeuge erworben.

Ein Raum war Funkgeräten gewidmet und bis zur Decke mit solchen Radios aller Typen und Designs gefüllt. Einige seiner beendeten Projekte können inzwischen im „Donnington Museum“ von der Öffentlichkeit begutachtet werden.

Kevin meint: “Es ist Zeit meine Türen zu öffnen und den Leuten Zugang zu meinen Schätzen zu gewähren. Seit mehreren Jahren schon, lag es mir am Herzen meine Fahrzeuge in einen Zustand zu bringen, der eine öffentliche Ausstellung erlauben würde. Mit der Zeit hoffe ich meine Sammlung sogar noch erweitern zu können.“ (Oh, oh… ich merke schon da bahnt sich bestimmt ein zweiter Besuch in Leicestershire an.)

Beim Anblick des letzten Gegenstands in Kevins Sammlung verschlug es mir den Atem. Die Detailtreue und Meisterschaft des Restaurators ist einfach unglaublich.

     

Ich möchte mich abschließend herzlich bei Kevin und seinem Team für deren Gastfreundschaft bedanken, und dass sie mir Zugang zu ihrer außergewöhnlichen Sammlung gewährt haben.

Schaut euch den Rest meiner Fotos auf Facebook an!

 

The_Challenger
“Fear Naught”

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