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Panzerakademie: Übersicht über die Nationen

Rekruten, Panzerfahrer, Kommandanten,

wir heißen euch bei der 2. Lektion der Panzerakademie willkommen. Heute beenden wir das Thema, das wir vor zwei Wochen begonnen haben, nämlich die Übersicht über die Nationen und Panzerklassen. Letztes Mal haben wir euch alles über die USA, Deutschland und China erzählt. Heute schließen wir das Thema mit der UdSSR, Frankreich, Großbritannien und Japan ab.

Wichtig: Wie versprochen haben wir eine Abstimmung auf unserer Webseite gestartet, in der ihr unter 3 Themen auswählen könnt. Das Thema mit den meisten Stimmen innerhalb einer Woche kommt in einer weiteren Ausgabe der Panzerakademie dran, allerdings wird davor noch die Lektion Module und Zubehör behandelt. Die Themen sind:

  • Der Start des Gefechts
  • Alles über Verbrauchsmaterialien
  • Erfolgreich im Zug fahren

Stimmt also für das Thema ab, das eurer Meinung nach als Nächstes erscheinen soll! Nun, weiter zum heutigen Thema:

UdSSR: Die rohe Kraft 

Sowjetische Panzer verkörpern das klassische Bild eines Panzers als dick gepanzert Kampffahrzeug mit einem großen Geschütz. Die Fahrzeuge dieser Nation, vor allem die schweren Panzer, sind genau das: Ihre Panzerung ist zuverlässig und ihre Geschütze stechen durch hohen Alphaschaden (Schaden pro Schuss) heraus. Daher ist die Sowjetunion für viele eine leichter zu spielende Nation und gerade für Anfänger eine gute Wahl. Der Nachteil bei den sowjetischen Panzern liegt bei einer relativ langen Nachlade- und Einzielzeit und einem ungenauen Geschütz.

Sowjetische schwere Panzer: Perfekt zum Anführen eines Angriffs aus der ersten Reihe. Die sowjetischen schweren Panzer können dank ihrer dicken Panzerung und Struktur mächtig Schaden einstecken. Darüber hinaus haben sie Geschütze, die extrem viel Schaden pro Schuss verursachen können. Der Nachteil bei diesen Fahrzeugen ist die mittelmäßige Mobilität und die bereits erwähnte schlechte Feuerrate und Genauigkeit.

Sowjetische mittlere Panzer: Selbst für mittlere Panzer äußerst vielseitig. Sowjetische mittlere Panzer können eine Vielzahl von Rollen auf dem Schlachtfeld übernehmen, da sie schnell und wendig sind, sowie ein gutes Geschütz mit hohem Schadenspotential besitzen. Ihre Nachteile sind die sehr schwache Wannenpanzerung und der schlechte Geschützneigungswinkel, wodurch sie ihre Wanne kaum verstecken können.

Sowjetische leichte Panzer: Viele der sowjetischen leichten Panzer gehören zu den schnellsten Fahrzeugen im gesamten Spiel. Aber sie sind auch sehr klein, somit macht sie das zu perfekten Aufklärern – passiv (versteckt aufklären) und aktiv (bewegen und angreifen). Allerdings sind ihre Schadensmöglichkeiten in hochstufigen Gefechten begrenzt, daher sollten sie eher als Aufklärer verwendet werden.

Sowjetische Jagdpanzer: Die sowjetischen Jagdpanzer sind alle zum Austeilen gebaut worden. Diese Monster nehmen hauptsächlich die Rolle als Unterstützungsfahrzeuge ein und können riesigen Schaden anrichten. Es gibt zwei Forschungslinien: Die eine spezialisiert sich auf Mobilität und Schaden pro Minute, die andere eher auf sehr hohen Alphaschaden. Allerdings haben beide Zweige eins gemeinsam, nämlich das Nicht-Vorhandensein eines Turms. Das bedeutet, dass man das komplette Fahrzeug drehen muss, um andere Ziele ins Visier zu nehmen, was zur Folge hat, dass man neu zielen muss. Ein weiterer Nachteil bei den sowjetischen Jagdpanzern ist, dass sie sehr verwundbar sind, sobald sie aufgeklärt wurden. Somit können sie einfach zerstört werden, vor allem, da ihre Panzerung am Heck und an der Seite äußerst unzuverlässig ist.

Sowjetische Selbstfahrlafetten: Allgemein kann man sagen, dass sowjetische SFL in den meisten Stufen einen guten Ausgleich zwischen Genauigkeit und Schadenspotential darstellen. Allerdings steht bei den hochstufigen Fahrzeugen eher der Alphaschaden im Vordergrund. Die meisten sowjetischen SFL stechen durch einen hohen Schusswinkel heraus – Das bedeutet, dass ihre Schüsse in einem hohen Winkel in die Luft geschossen werden und auf die Gegner fallen. Das wiederum bedeutet, dass sie in vielen Situationen in der Lage sind, einen Gegner, der sich nicht nah genug an der Deckung befindet, zu treffen.

 

Frankreich: Austeilen, nicht einstecken


Die Eigenschaften der Fahrzeuge in diesem Forschungsbaum unterscheiden sich stark, besonders wenn man die niedrigstufigen mit den hochstufigen vergleicht. Erstere sind gut gepanzert, aber langsam und unterbewaffnet, letztere sind schlecht gepanzert, aber sind sehr flott und besitzen ein automatisches Ladesystem,
sodass sie pro Magazin extrem viel Schaden anrichten können. Gerade durch ihre kaum vorhandene Panzerung sind sie sehr schwer zu spielen, doch sobald ihr den Dreh heraushabt, könnt ihr oft das Spiel entscheidend beeinflussen.

Französische schwere Panzer: Die ersten französischen schweren Panzer können höchstens als unbequem bezeichnet werden, da sie langsam sind und die Panzerung auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Ihre Geschütze können zwar gut Schaden austeilen, doch ihre Genauigkeit und Zielzeit lassen viel zu wünschen übrig.Sobald ihr jedoch die Magazin-Panzer freischaltet, müsst ihr eure Spielweise komplett umstellen. Die hochstufigen schweren Panzer sind groß und weich, doch im Gegensatz zu den Vorgängern sind sie viel mobiler und dank ihrer Magazine können sie dem Gegner die Strukturpunkte in wenigen Sekunden rausprügeln.

Französische mittlere Panzer: Derzeit gibt es insgesamt nur drei französische mittlere Panzer im Spiel. Der früheste, D2 genannt, hat dieselben Eigenschaften wie die niedrigstufigen französischen Fahrzeuge – er ist langsam, gut gepanzert und unterbewaffnet. Die anderen beiden sind jedoch an der Spitze des Forschungszweigs der französischen leichten und mittleren Panzer und sind daher extrem stark. Ihre Stärken liegen in der Mobilität und dem Schadenspotential, da beide ein automatisches Trommelmagazin besitzen. Jedoch haben sie wie die schweren Panzer der Nation kaum bis keine Panzerung.

Französische leichte Panzer: Sobald die niedrigstufigen Stahlklötze überwunden sind, werde die französischen leichten Panzer zu wertvollen Unterstützungsfahrzeugen. Genau wie bei den schweren Panzern der Nation ist bei den leichten das Motto: Mobilität statt Schutz, was zusammen mit ihren kleinen Maßen zu effektiven Aufklärern macht. Außerdem sind französische leichte Panzer mit Magazinen ausgestattet, sodass sie das Team nach Möglichkeit unterstützen können.

Französische Jagdpanzer: Das Hauptmerkmal dieser Linie ist definitiv die Feuerkraft, die selbst schon in niedrigstufigen Fahrzeugen vorhanden ist. Ihre Geschütze zeichnen sich durch hohe Durchschlagswerte und Genauigkeit aus, sodass sie effektiv Gegner und ihre Schwachstellen aus weiter Ferne aufs Korn nehmen können. Obwohl die frühen Panzer kaum Panzerung und Mobilität besitzen, haben die Nachfolger dies umso mehr. Unglücklicherweise sind die Seiten und das Heck fast ungeschützt.

Französische Selbstfahrlafetten: Durch ihre Mobilität und Präzision können die französischen SFL die Gegner ernsthaft unter Druck setzen. Dank ihrer guten Feuerrate können sie aufgeklärte Panzer in kurzen Abständen unter Beschuss nehmen. Der Nachteil bei der Sache ist, dass der Schaden pro Schuss im Vergleich zu anderen Nationen eher niedrig ausfällt.

 

Großbritannien: Immer weiter drauf


Die gepanzerten Fahrzeuge aus den britischen Inseln sind allgemein auf Feuerrate und Durchschlagskraft statt Alphaschaden ausgelegt. Je weiter ihr den Forschungsbaum hochklettert, desto mehr fallen euch die Unterschiede zwischen den niedrig- und hochstufigen Fahrzeugen auf: Die ersten Fahrzeuge sind eher schwere Infanteriepanzer oder schnelle und kaum gepanzerte Kreuzerpanzer. Die letzten sind jedoch eher als vielseitige Panzer konzipiert worden und verhalten sich auch dementsprechend.

Britische schwere Panzer: Die Linie beginnt mit Infanteriepanzern, die langsam und nicht besonders gut gepanzert sind. Dafür haben die wie oben bereits erwähnt eine hohe Feuerrate und Präzision. Je höher ihr jedoch den Forschungsbaum hinaufklettert, desto mobiler und genauer (besonders in Bewegung) werden sie. Die Panzerung bleibt relativ schwach, doch im Gegensatz zu den Anfangsmodellen ist die Panzerung angewinkelt, sodass ein paar Schüsse abprallen können.

Britische mittlere Panzer: Der Zweig beginnt wie bei den schweren Panzer mit langsamen Infanteriepanzern. Allerdings werden sie später zu vielseitigen Unterstützungsfahrzeugen mit hoher Feuerrate, ausgezeichneter Genauigkeit, doch eher unspektakulärem Alphaschaden. Nichtsdestotrotz sind sie dank ihrer Mobilität wertvolle Unterstützer.

Britische leichte Panzer: Zurzeit gibt es ausschließlich niedrigstufige Panzer, mittelstufige und hochstufige Aufklärer gibt es noch nicht. Die bereits vorhandenen sind schneller als die Gegenstücke aus anderen Ländern, aber die Wendegeschwindigkeit ist nicht besonders gut.

Britische JagdpanzerDie ersten britischen Jagdpanzer stammen meist von anderen Fahrzeugen ab, sodass sie schnell, aber schlecht gepanzert sind. Wenn man jedoch den Zweig hochklettert, dann sieht man schon bald, dass die Panzer zum genauen Gegenteil werden, nämlich stark gepanzert, aber langsam. Daher sind sie sowohl für die Front als auch für die Defensive geeignet. Der Zweig endet mit dem FV215b (183), welcher durch sein unglaublich mächtiges Geschütz zu den gefährlichsten Fahrzeugen m Spiel zählt.

Britische Selbstfahrlafetten:Die SFL dieser Nation sind alle äußerst verschieden und brauchen jeweils eine andere Spielweise. Allerdings haben die meisten gemeinsam, dass sie einen weiten Richtbereich besitzen, sodass sie zwischen Zielen wechseln können, ohne ihre Wanne drehen zu müssen. Die hochstufigen Fahrzeuge zeichnen sich durch ihren großen Aufbau und ihrem hohen Alphaschaden aus.

 

Japan: Der tückische Drache


Die neueste Nation in diesem Spiel startet wie China mit einem fremden Panzer, dem französischen Renault. Im Gegensatz zu China hat Japan schon ab Stufe II eigene Panzer im Forschungsbaum. Die Haupteigenschaften der Nation sind: der gute Geschützneigungswinkel, die gute Balance zwischen Feuerrate und -kraft und sehr hohe Durchschlagswerte. Die Hauptnachteile sind: die dünne Panzerung, die Größe und die mittelmäßige Höchstgeschwindigkeit. Daher müssen diese Fahrzeuge vorsichtig gefahren werden und sind daher nicht die beste Wahl für neue Spieler. Momentan gibt es nur leichte und mittlere japanische Panzer.

 Japanische mittlere Panzer: Japanische mittlere Panzer sind herausragende Unterstützer, die ausgezeichnet Feinde beharken können, die mit den schweren Panzern des Teams beschäftigt sind. Obwohl ihre Höchstgeschwindigkeit nicht hoch ist, sind sie dennoch flink und können problemlos flankieren. Mit ihren genauen Geschützen können sie sogar aus großer Entfernung Gegner beschießen. Das übrigens sogar richtig schnell, sodass die gegnerischen Panzer die Panik ergreifen kann. Außerdem können sie mit ihrem guten Geschützneigungswinkel das Gelände zu ihrem Vorteil nutzen. Allerdings raten wir euch wegen der schlechten Panzerung davon ab, aus der ersten Reihe anzugreifen, sondern aus der zweiten zu unterstützen.

Japanische leichte Panzer: Momentan gibt es nur vier leichte Panzer aus Japan, von denen drei aus dem eigenen Land stammen. Sie sind zwar vergleichbar mit denen der anderen Nationen, doch sie heben sich durch hohe Geschwindigkeit, Wendigkeit und Feuerkraft von den anderen ab. Jedoch sind sie durch ihre niedrige Anzahl an Strukturpunkten und dünne Panzerung nicht zum Aufklären geeignet.

 

WICHTIG! Ihr müsst im Hinterkopf behalten, dass dies nur eine allgemeine Übersicht über jede Nation ist. Da alle Fahrzeuge zu unterschiedlichen Zwecken entworfen wurden, wird es immer Ausnahmen geben, die sich trotz allem von den anderen Fahrzeugen einer Linie unterscheiden. Daher empfehlen wir euch, mit den Fahrzeugen zu experimentieren und eure Spielweise dementsprechend umzustellen.

Das Thema Übersicht über die Nationen und Panzerklassen ist hiermit abgeschlossen. Nun solltet ihr in der Lage sein, zu entscheiden, welche Nation ihr zuerst spielt und wie ihr die Stärken eures Panzers ausspielen könnt. Nicht vergessen, nächstes Mal nehmen wir Module und Zubehör genauer unter die Lupe, also schaut wieder vorbei, um noch etwas dazuzulernen. Und stimmt für das Thema ab, das danach behandelt werden soll!

 

Bis zum nächsten Mal! Rückt aus, Kommandanten!

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