1. Vorschau des Updates 9.22 – Überarbeitung des sowjetischen Forschungsbaums

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Macht eine kurze Pause vom Trubel der Feiertags-Ops und bringt auch auf den neuesten Stand zu den Änderungen an den sowjetischen Fahrzeugen! Das Update 9.22 schnappt sich die am wenigsten gespielten Fahrzeuge dieser Nation und haucht ihnen neues Leben ein mit neuen Fahrzeugen, strukturellen Umgestaltungen und mehreren Comebacks.

Zuerst eine kurze Auffrischung, warum das passiert. Die SU-100M1 und ihre Kameraden sind seltene Gäste auf dem Schlachtfeld, genauso wie die sowjetischen mittleren Panzer mit hinten liegendem Turm. Ob man es auf den komplexen Spielstil, den drastischen Änderungen am Spielstil von Stufe zu Stufe oder einer Kombination aus beiden schiebt, ändert nichts an den Fakten. Nur wenige schalten sie frei und noch weniger spielen sie. Diese Runde der Forschungsbaum-Überarbeitungen soll sie aus der Versenkung holen, indem jeder Zweig eine konsistente Struktur und einen ausgeprägten Spielstil erhält. Obendrein bietet das Update eine neue Herangehensweise an den Spielstil der schweren Panzer mit rückwärtigem Turm auf den Stufen VIII bis X.

Werfen wir einen näheren Blick auf das Was, Wie und Warum der Änderungen, damit wir alle auf derselben Seite sind, wenn die Tests beginnen.

Mittlere Panzer

Der A-44-Zweig lehrte nur wenig über den Panzer, den man auf Stufe X spielen würde. Kaum hat man die Feinheiten der mittleren Panzer mit hinten liegendem Turm auf den Stufen VII bis IX gemeistert, erwartete man einen vergleichbaren Spielstil an der Spitze. Anstelle dessen bekam man einen klassischen mittleren Nahkampfpanzer an die Hand gelegt. Frust war so vorprogrammiert und förderte nur die schwindenden Beliebtheit des Zweiges. Der Weg war sehr holprig und so überrascht es nur wenig, dass nicht viele diesen Zweig bis zum Ende durchgespielt haben.

Was könnte dazu bewegen, diesem Zweig eine zweite Chance zu geben? Vielleicht das, was von Anfang an fehlte: Schlüssigkeit. Update 9.22 schafft dies, indem das Objekt 430 auf Stufe IX verlegt wird, wo es einen Minizweig gut gepanzerter mittlerer Angriffspanzer mit hohem Alphaschaden bildet. Seinen Einstand auf Stufe X macht ein komplett neuer Panzer: das Objekt 430U.

Als kleineres Ziel mit guter Beweglichkeit und angewinkelter Panzerung kann dieser Neuling Gegner leicht flankieren, sie mit seinem eindrucksvollen Alphaschaden ausschalten und dann unversehrt den nächsten Gegner aufs Korn nehmen.

Объект 430У = Object 430U

Auch das Trio mit rückwärtigem Turm wird einen neuen Abschluss auf Stufe X erhalten. Er wird das Vermächtnis des Zweiges mit robuster Turmpanzerung fortführen und einen Spielstil bieten, der einen natürlichen Übergang vom Objekts 430 Variante II bildet.

Neuer schwerer Zweig

Lange Zeit waren die Briten und Deutschen die einzigen Nationen, die schwere Stufe-X-Panzer mit hinten liegendem Turm hatten. Die einen liebten sie, die anderen blieben konservativ bei den Standardvarianten, doch nur wenige würden behaupten, dass FV 215b, Pz.Kpfw. VII und der Weltkartenliebling VK 72.01 (K) langweilig wären. Diese Gruppe erhält sowjetische Verstärkung mit Update 9.22, dank einer neuen Herangehensweise an das klassische IS-Design auf den Stufen VIII bis X (direkt ab dem IS).

Die spitze Nase auf ihre Gegner gerichtet, vereinen IS-M, Objekt 705 und Objekt 705A das Merkmal der Nation: Alphaschaden auf Kosten der Zielwerte. Doch das ist hier nicht das ausschlaggebende. Der rückwärtige Turm ist das Wichtige. Gemeinsam mit robuster Panzerung, anständiger Beweglichkeit und starken Geschützen schubsen sie andere Panzer herum, ohne mit der Wimper zu zucken.

ИС-М = IS-M

Spielt ihre Stärken aus und sie werden sich als recht praktisch erweisen, wenn ihr einen Angriff unterstützt oder beim Durchbruch Gegner ausschaltet. Der Kampf mit ihnen fühlt sich wie eine Mischung aus Pz.Kpfw. VII und IS-7 an, und der Spielstil bleibt über den Zweig konstant. Die Feuerkraft bleibt jedoch alles andere als konstant, von einem 122-mm-Geschütz steigt sie steil an bis zum dicken 152-mm-Geschütz des Objekts 705A.

Объект 705А = Object 705A

Der flinke und robuste T-10 ist ein viel gesehener Gast auf dem Schlachtfeld, wo er schnell die Seiten wechselt und Zerstörung über seine Feinde bringt. So toll er jedoch ist, so wenig passte er zwischen die zuverlässigen IS-3 und IS-7, und wird daher durch das Objekt 257 ersetzt. Doch keine Sorge, wir entfernen den T-10 nicht komplett. Er hat sich über die Jahre bewährt und erhält seinen eigenen Minizweig und ein Stufe-X-Fahrzeug, das sich wie ein spürbarer Aufstieg anfühlt. Dieser Neuling ist noch in Entwicklung und wir werden ihn zu gegebener Zeit bekanntgegeben.

Alternativer Jagdpanzer-Zweig

Wir versuchen seit einiger Zeit, diese Jagdpanzer wieder aus der Versenkung zu holen. Einfach nur die Werte mit Update 9.20 zu überholen führte zu nichts. Wir wissen um das Problem und haben eine neue Lösung, die da lautete, sie zu Angriffsjagdpanzer auf mittlerer bis kurzer Entfernung zu machen.

Konzept

  • Schnelle Beweglichkeit vor- und rückwärts, kombiniert mit mittlerer Manövrierbarkeit, wodurch sie schnell wichtige Stellungen besetzen und sich zurückziehen können.
  • Gute Frontpanzerung zur Abwehr gegnerischer Granaten, aber schwache Seitenpanzerung und der unteren Frontplatte.
  • Mittlerer Schaden je Schuss mit langer Nachladezeit als Ausgleich für Beweglichkeit und Schutz.
  • Genauigkeit und Zielerfassung ausbalanciert, um effektiv auf kurze bis mittlere Entfernung zu schießen, aber mit geringer Effektivität auf große Reichweite.
  • Schlechter Höhenrichtbereich aufgrund historischer Entwürfe.

Den Zweig anhand dieses Konzepts neu zu formen erforderte strukturelle und Balanceoptimierungen. Wir begannen damit, das Objekt 263 eine Stufe herunterzusetzen, wo es mit seinem Schaden je Schuss und seiner Panzerung einen sinnvolleren Beitrag leisten wird. Der nächste Schritt war, das richtige Fahrzeug für Stufe X zu erstellen und wir wählten das Objekt 268 Variante 4 für diese Rolle. Es erbt Geschwindigkeit, Panzerung und das gute Geschütz von seinen Vorgängern, kann jedoch anders als diese ein Geschütz über 130 Millimetern verbauen, hat keine offene Luke und kann 650 Schaden je Schuss austeilen.

Objekt 263 und Objekt 268 Variante 4 zeigten ausgezeichnete Ergebnisse im Test. Die Fahrzeuge wehrten perfekt Schaden ab und agierten als Angriffs-Jagdpanzer – schnell und mit einem durchschnittlichen mittlerem Schaden je Schuss, aber nicht besonders viel Schaden pro Minute für Jagdpanzer. Ihr habt euch jedoch klar dagegen ausgesprochen, das Objekt 263 auf Stufe IX zu verlegen und wir konnten das nicht ignorieren. Also drehten wir mit beiden eine weitere Testrunde, um die anfänglichen Ergebnisse zu bestätigen. Das Objekt 263 bleibt unverändert, während wir bei Objekt 268 Variante 4  den Alphaschaden von 750 auf 650 verringerten, um die abrupte Änderung bei Alphaschaden und Nachladezeit zwischen Stufe VIII und Stufe X zu beseitigen.

Объект 268 Вариант 4 = Object 268 Variant 4

Die letzte und vermutlich schwierigste Aufgabe war, die mittelstufigen Fahrzeuge für den Angriffsspielstil auf mittlere und nahe Entfernung anzupassen. Die SU-122-54 passte nicht ins Konzept aufgrund der konventionellen Lage des Turmes. Wir standen hier vor einem großen Dilemma: sie passte absolut nicht zum Spielstil, war aber aus historischer Sicht wertvoll. Als Übergangslösung setzten wir sie eine Stufe herab, um zu sehen, wie sie sich dort einfügt. Leider konnte sie selbst auf Stufe VIII nur schlecht Schaden abwehren und war einfach zu weit vom gewünschten Spielstil entfernt. Darum haben wir die SU-122-54 komplett entfernt und einen Zweig erstellt, der rein aus Fahrzeugen mit hinten liegendem Turm/Aufbau besteht.

Die zweite Runde im Supertest bestätigte unsere Entscheidung, dass unser neues Konzept für den Zweig die Jagdpanzer in die gewünschte Richtung bringt und ihnen einen klaren Charakter gibt, der zuvor gefehlt hat. Gut gepanzert, schnell und mit gutem Alphaschaden sollen sie den Durchbruch an den Flanken vorantreiben und ein angenehmes Spielerlebnis bieten. Im Moment basiert die letzte Annahme vor allem auf den Daten aus den Supertests. Wir wollen daher den neuen Jagdpanzerzweig unbedingt in eure Hände geben, um diese Hypothese zu testen, um herauszufinden, ob weitere Anpassungen nötig sind und um gemeinsam das bestmögliche Ergebnis zu schaffen.

2. The New Alpha in Town: Meet the Object 430U

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Umgestaltung des Objekts

Das Objekt 430 war schon immer ein angemessener mittlerer Stufe-X-Panzer. Seine Qualitäten machten es zu einer beliebten Wahl für Nahkämpfer.

Dennoch wurde das Objekt nie so beliebt unter den Spielern wie der T-62A oder das Objekt 140. Von den Werten ähnelte das Objekt 430 zu sehr seinen „älteren Geschwistern“ und fühlte sich wie eine weitere Kopie bekannter Modelle an. Außerdem musste man, um es zu erreichen, einige Fahrzeuge mit hinten liegendem Turm durchspielen. Auf den Stufen VII bis IX erlernte man einen komplett neuen Spielstil, der mit dem Objekt 430 wieder hinfällig wurde.

Ein starkes Geschütz, ausgezeichnete Beweglichkeit und Sichtweite machen es immer noch zu einer guten Wahl für alle, die sich gerne mit dem Gegner anlegen. Das Fahrzeug hat sogar gute Panzerung, doch fehlt es ihm an etwas, das es zu einem lustigen Spielzeug machen würde – Charakter. Darum ist es ein seltener Gast auf dem Schlachtfeld.

Wie wollen wir dieses Problem lösen?

Zuallererst verlegen wir das 430 auf Stufe IX des Zweiges mit klassischer Auslegung, wo es zum Nachfolger des T-44 wird. Zweitens, da der T-44 bereits das mächtige 122-mm-Geschütz besitzt, ebnet dieser Panzer ab Update 9.22 den Weg für einen neuen Zweig sowjetischer Maschinen – mittlere Angriffspanzer mit furchteinflößendem Alphaschaden.

Mit diesen Änderungen bleibt der A-44-Zweig vorerst ohne einen Panzer auf der höchsten Stufe. Eine Option haben wir bereits ins Auge gefasst, wollen aber sichergehen, dass der Panzer die Rolle gut genug erfüllt, es werden also noch einige Tests ins Land gehen, bevor wir einen Kandidaten bestätigen. Wer also plant, das Stufe-X-Fahrzeug des A-44-Zweiges zu erforschen, sollte einige EP auf dem Objekt 430 II lassen, bis wir es im Forschungsbaum einführen. Wenn ihr euch auf der anderen Seite das Objekt 430 vor Erscheinen des Updates 9.22 holt, könnt ihr euch etwas Zeit auf dem Weg zum 430U sparen.

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OBJEKT 430U
X
Mittlerer Schaden
440/440/530 SP
Turmpanzerung
300/195/65 mm
Mittlerer Schaden je Minute
2587 SP/Min.
BESATZUNG
Kommandant (Funker) / Ladeschütze / Richtschütze / Fahrer
GESCHÜTZ
Mittlerer Schaden
440/440/530 SP
Mittlere Durchschlagskraft
252/340/68 mm
Streuung auf 100 m
0,4 m
Zielerfassung
2,3 s
Mittlerer Schaden je Minute
2587 SP/Min.
Feuergeschwindigkeit
5,88 Schuss/Min.
Höhenrichtbereich des Geschützes
-5°/+18°
TURM
Turmdrehgeschwindigkeit
38 °/s
Funkreichweite
730 m
Sichtweite
400 m
WANNE
Struktur
2000 SP
Höchstgewicht
45 t
Munitionskapazität
50 Stk.
BEWEGLICHKEIT
Motorleistung
600 PS
Leistungsgewicht
14,29 PS/t
Wendegeschwindigkeit
52 °/s
Höchstgeschwindigkeit vorwärts/rückwärts
50/18 km/h
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Es gibt also einen neuen König. Was ist mit den Werten?

Feuerkraft

Wie schon erwähnt, wollen wir die Rolle der Fahrzeuge dieses Zweiges als Angriffspanzer unterstreichen. Dafür erhalten sowohl 430 als auch 430U das 122-mm-Geschütz. Wer dem 430U im Kampf gegenübersteht, kann sich auf ordentlichen Schaden aus dem 122-mm-Rohr gefasst machen, da dieses Geschütz je Schuss satte 440 Punkte aus eurer Struktur pustet. In einem Gefecht mit Wolfsrudeln kann das schnell zu einem überzeugenden Argument werden, also ist es besser, man hat es auf der eigenen Seite. Ein solcher Dampfhammer geht allerdings auf Kosten der Nachladezeit, die um einiges länger ist. Nicht gerade etwas, das man von einem sowjetischen mittleren Panzer erwartet, aber ein fairer Preis für diese Feuerkraft.

Panzerung

Die effektive Dicke der oberen Frontplatte erreicht 320 Millimeter. Die „Stirn“ des Turmes erreicht sogar 380 Millimeter. Natürlich gibt es Luken, doch die sind ebenfalls gut gepanzert und richtig positioniert bieten sie mehr als genug Schutz. Eine direkte Konfrontation mit schweren Panzern oder Jagdpanzern sollte man meiden, insbesondere wenn man die untere Frontplatte offen lässt, die nur 180 Millimeter effektive Panzerung bietet. Gegen „Klassenkameraden“ kann man aber problemlos vorgehen. Außerdem sollte man die 60 Millimeter Seitenpanzerung nicht vergessen, dank der man seine Gegner necken kann, indem man die Wanne in spitzen Winkeln präsentiert.

Объект 430У = Object 430U

Beweglichkeit

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h ist das Objekt 430U nicht der schnellste Panzer der Liste. Dieser mäßige Wert wird jedoch durch gute Beschleunigung und geringe Geschwindigkeitsverluste bei aktivem Manövrieren kompensiert. Die verfügbare Dynamik reicht, um mit dem Rudel Schritt zu halten. In der Hitze des Kampfes verwandelt die Beweglichkeit des Panzers seinen Auftritt in einen Walzer der Zerstörung.

Sichtweite

Die Grundsichtweite beträgt 400 Meter. Nicht der beste Wert, aber immer noch genug, um diese massiven Treffer auszuteilen. Das Objekt 430U ist ein Angriffsfahrzeug, es geht also darum, sich im Nahkampf zurechtzufinden.

Wie man spielt

  • Setzt die Beweglichkeit ein, um euren Alphaschaden und die Panzerung voll auszunutzen.
  • Verlasst euch nicht auf die Genauigkeit des Geschützes. Verkürzt die Entfernung und geht nah genug heran, damit ihr die Schwachstellen der Gegner trefft und Unheil anrichten könnt.
  • Spielt als Team. Kopf an Kopf mit gleichstufigen mittleren Panzern zu gehen kann aufgrund der niedrigen SPM-Werte Probleme verursachen. Hier solltet ihr besser mit Teamkameraden angreifen.

3. König des Nahkampfs: Das Objekt 705A

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Betrachtet man den sowjetischen Zweig im Ganzen, bieten nur wenige hochstufige Fahrzeuge ein wirklich anderes Spielerlebnis. Update 9.22 behebt diesen Mangel mit einem schwer gepanzerten Nahkämpfer, der mehr Vielseitigkeit in eine recht traditionelle Panzerbauschule bringt.

Das Objekt 705A, das letzten Dezember in den Supertest ging, soll den kommenden, alternativen Zweig sowjetischer schwerer Panzer anführen, beginnend vom IS-M auf Stufe VIII über das Objekt 705 auf Stufe IX. Alleinstellungsmerkmal dieses Trios ist der hinten liegende Turm, der ihren Spielstil bestimmt.

Der Klassiker IS wird zum Ausgangspunkt des kommenden Zweiges. Ihr könnt also schon damit loslegen, dort EP zu sammeln, die ihr zum Erforschen der drei Neuankömmlinge braucht.

Abstammung

Zurück zum 705A. Ein passendes Gegenstücke zu diesem Modell zu finden ist nicht so einfach, will man aber einen halbwegs fairen Vergleich, kann man sich das Objekt als Kreuzung zwischen einem IS-7 und dem Panzerkampfwagen VII vorstellen.

Schaut man sich jedoch die Form an, lässt sich die sowjetische Abstammung dem 705A kaum absprechen. Die Wanne erinnert an den IS-4, aber, wie gesagt, das Entscheidende hier ist der Turm.

Ein derart großer Panzer sollte auch eindrucksvolle Werte zeigen. Schauen wir uns also näher an, was das Objekt zu bieten hat.

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Feuerkraft

Hier haben wir einen der markantesten Werte des Objekts 705A. Das 152-mm-Geschütz ist, verglichen mit anderen Kanonen schwerer Panzer, wahrlich furchteinflößend und lässt eure Gegner über einen 650 Alphaschaden staunen. Allerdings nur auf kurze und mittlere Entfernung (bis zu 250 Meter). Nicht vergessen, es ist ein sowjetischer Panzer und die Genauigkeit des Geschützes verringert eure Trefferchancen bei über 300 Metern deutlich.

Profitipp: Näher ran, leichter treffen.

Sichtweite

Ist man mit dem 705A unterwegs, sollte man sich darauf gefasst machen, dass man die eigene Position preisgibt, bevor der Gegner es tut. Der Panzer kann keinesfalls als Präzisionsschütze bezeichnet werden, also begnügt er uns mit einer durchwachsenen Sichtweite von gerade einmal 390 Metern. Wer mit dem Gedanken spielt, sich als Heckenschütze zu versuchen, solltet an die Kameraden an der Front denken, die sicher sehnlichst auf Hilfe warten.

Profitipp: Verschwendet keine Zeit im Gebüsch.

Panzerung

Die Verteidigung des Panzers ist in direkten Konfrontationen besonders effektiv. Das Objekt 705A kann den meisten Granaten widerstehen, die die obere Platte mit 350 Millimetern effektiver Panzerung treffen. Nicht zu vergessen der Turm, der bei 330 Millimetern losgeht und schwindelerregende Werte von 580 Millimetern erreicht. Wenn ihr flankiert werdet, absorbieren die Platten der Seitenschürzen den eingehenden Schaden, allerdings gibt es auch noch einen Teil der Panzerung mit gerade einmal 100 Millimetern, den es zu berücksichtigen gilt.

Eure untere Platte wird euch auch keine großen Dienste erweisen, sie ist gerade einmal 244 Millimeter stark – praktisch das unterste Minimum, um auf Stufe X zu überleben. Sich hinter einem Hindernis zu verstecken ist die beste Wahl, wenn man aber komplett offen steht, sollte man den Panzer so anwinkeln, dass man Durchschläge von vorne vermeidet und nicht die dünne Linie der Seitenpanzerung preisgibt.

Profitipp: Konzentriert euch auf schwere Panzer, denkt an Mittlere, vermeidet Jagdpanzer.

Beweglichkeit

Das Gewicht des Panzers (etwa 100 Tonnen) erlaubt keine herausragende Dynamik. Das Objekt schafft es aber trotzdem auf 40 km/h zu beschleunigen. In einem Wettrennen von schweren Stufe-X-Panzer reiht es sich damit irgendwo in der Mitte ein, und das zeigt sich auch in der Dynamik des Panzers im Kampf. Mit dieser Höchstgeschwindigkeit und 15 PS pro Tonne kann man schnell genug strategische Punkte erreichen und die Stellung wechseln, wenn eine andere Flanke durchbrochen wird.

Profitipp: Man kann sich Fehltritte erlauben.

Wie man spielt

Drei wichtige Faktoren – Turm, Feuerkraft und Genauigkeit – bestimmen den Spielstil mit dieser Maschine:

  • Geht auf Vollkontakt. Wenn es einen Gruppenangriff gibt, seid ihr die Speerspitze. Die gewinkelte, dicke Panzerung absorbiert viele Treffer und lässt eure Kameraden ihre Granaten entfesseln.
  • Seid gerissen. Auf urbanen oder gemischten Karten lebt das 705A auf. Der Turm versteckt die untere Platte hinter 380 Millimeter Stahl. Schwer, das zu durchschlagen.
  • Vermeidet Langstreckenkämpfe. Ihr habt genug Panzerung und Geschwindigkeit, um euch Gegner zu nähern und sie aus angenehmer Entfernung in die Mangel zu nehmen.

4. Unaufhaltbarer Nahkämpfer: das Objekt 268 v.4

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Angriff!

Ab dem 7. Februar können die sowjetischen Jagdpanzer vielfältige Rollen auf dem Schlachtfeld übernehmen, da ein neuer Zweig mit Angriffsjagdpanzern das Spiel erweitert. Dieser Zweig beginnt mit der SU-100M1 auf Stufe VII und führt über die SU-101 auf Stufe VIII.

Die folgende Stufe bringt eine wichtige Verlagerung mit sich, über die wir diesen Zweig ausbalancieren wollen. Das Objekt 263, die bisherige Spitze dieses Zweiges, wird auf Stufe IX hinabsteigen und seinen Platz für den neuen König räumen – das Objekt 268 v.4.

Wie die neuen mittleren und schweren Panzer, besitzen alle vier Fahrzeuge hinten angebrachte Geschütze, sind schnell aber weniger manövrierbar und tragen eine robuste Frontpanzerung.

Die nötige Verschiebung

Das Objekt 263 war ursprünglich als reines Sturmfahrzeug ausgelegt, allerdings verhinderten einige Probleme, dass es sein volles Potential entfaltete. Seine wenig effektive Frontpanzerung ließ keine Nahkämpfe zu, während der offene Kampfraum anfällig für Sprenggranaten war. Andererseits hatte das Fahrzeug eine gute Durchschlagskraft, also versuchten die Spieler, damit aus der Ferne aufgeklärte Gegner zu jagen.

Mit den neuen Werten fügt sich das Objekt 263 in den neuen Zweig ein und ebnet den Weg für den neuen Spitzen-Jagdpanzer.

Der neue Genosse

Das Objekt 268 v.4 schließt den gesamten Zweig ab. Alles in Allem ist es ein wahres Rudeltier, das in Gruppenangriffen aufblüht, aber leicht zur Beute wird, wenn es alleine ist. Betrachten wir die wichtigsten Merkmale des Objekts näher.

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Feuerkraft

Das Geschütz ist in offenen Schusswechseln besonders effektiv und eignet sich nicht für große Entfernungen. Die Durchschlagskraft erreicht 293 Millimeter mit panzerbrechenden und 360 Millimeter mit Hartkerngeschossen (APCR). Der Alphaschaden liegt bei 650 und reiht das Objekt irgendwo im Mittelfeld bei der reinen Feuerkraft ein. Dennoch kann man ein recht ordentliches Stück an Strukturpunkten aus den Gegnern schlagen. Die 17 Sekunden Nachladezeit zwingen einen jedoch, in Deckung zu gehen, bis die nächste Granate geladen ist, also eignet sich dieses Fahrzeug am besten zum Hervorlugen.

Profitipp: Bleibt während des Nachladens in Deckung.

Panzerung

Eines der überzeugendsten Argumente, in den Nahkampf zu gehen, ist die Panzerung des Objekts. Die effektive Dicke der oberen Platte ist mehr als 330 Millimeter, während der Aufbau bei rund 340 Millimeter liegt. Übermut tut hier nicht gut: es gibt eine 250 Millimeter dicke Luke, die leicht von einem genauen Treffer durchschlagen werden kann, also dreht sie immer schön vom Gegner weg.

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Die untere Platte sollte eigens erwähnt werden, da sie aus zwei Teilen besteht. Der obere Teil ist im Grunde genommen eine Festungswand mit ihren 345 Millimetern effektiver Dicke. Der untere Teil ist dagegen eine gewöhnliche Platte mit 240 Millimetern. Steht man also zu weit vom Gegner entfernt, wird man zur leichten Beute. Das ist also ein weiteres Argument, auf Tuchfühlung zu gehen.

Profitipp: Immer in den Nahkampf gehen.

Beweglichkeit

Wie schon erwähnt, erreicht das Objekt seine 50 km/h schnell und erinnert an einen mittleren Panzer. Die geringe Manövrierbarkeit bedeutet, dass sich das Fahrzeug zwar schnell aber mit einem extrem großen Wendekreis bewegt. Die Unterstützung durch Teamkameraden ist also extrem wichtig, da gegnerische mittlere Panzer euch leicht umkreisen können.

Profitipp: Geht sicher, dass ihr von Verbündeten gedeckt werdet.

Tipps zum Spielstil

  • Volle Fahrt voraus: Nutzt die Dynamik des Objekts aus, wann immer ihr die Chance dazu habt. Ihr müsst das Rudel anführen, gedeckt von euren Kameraden.
  • Vermeidet Duelle: Die Chancen, in einem Kampf Panzer gegen Panzer zu verlieren, stehen sehr hoch, besonders wenn euer Gegner beweglich genug ist.
  • Denkt an eure Schwachstellen: An der Frontpanzerung gibt es nur wenige, ein erfahrener Panzer wird sie aber mit Begeisterung ausnutzen. Spielt aktiv, aber schlau.
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